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Sildenafil Biomo
Erektionsstörungen

Sildenafil Biomo

Der Wirkstoff Sildenafil als Generikum zur Behandlung von Erektionsstörungen.

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Qu'est-ce que Sildenafil Biomo ?

Sildenafil ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer, der zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt wird. Der Wirkstoff wurde ursprünglich von Pfizer entwickelt und unter dem Markennamen Viagra® bekannt. Seit dem Patentablauf im Jahr 2013 ist Sildenafil auch als Generikum von verschiedenen Herstellern erhältlich.

Das Medikament ermöglicht bei sexueller Stimulation eine Erektion, indem es die Durchblutung des Penis verbessert. Ohne sexuelle Erregung entfaltet Sildenafil keine Wirkung – es handelt sich also nicht um ein Aphrodisiakum.

Sildenafil-Generika enthalten den identischen Wirkstoff wie das Originalprodukt und unterliegen den gleichen strengen Qualitätsanforderungen.

Principes actifs et mode d'action

Principe actif : Sildenafil

Sildenafil gehört zur Wirkstoffklasse der Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer). Um die Wirkungsweise zu verstehen, ist ein kurzer Blick auf den Erektionsmechanismus hilfreich:

Bei sexueller Erregung wird im Schwellkörper des Penis der Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) freigesetzt. Dieser aktiviert ein Enzym, das zur Bildung von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP) führt. cGMP bewirkt eine Entspannung der glatten Muskulatur in den Blutgefäßen des Penis – dadurch fließt mehr Blut ein und eine Erektion entsteht.

Das Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5) baut cGMP normalerweise wieder ab und beendet damit die Erektion. Sildenafil hemmt dieses Enzym, sodass cGMP länger wirksam bleibt. Das Ergebnis: Die Erektion kann leichter entstehen und länger aufrechterhalten werden.

Wichtig: Sildenafil wirkt nur bei vorhandener sexueller Stimulation. Ohne Erregung findet keine Freisetzung von Stickstoffmonoxid statt, und das Medikament kann seine Wirkung nicht entfalten.

À qui s'adresse-t-il ?

Sildenafil ist geeignet für erwachsene Männer mit erektiler Dysfunktion, also der wiederholt auftretenden Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten.

Typische Anwendungsgebiete:

  • Erektionsstörungen aufgrund von Durchblutungsstörungen
  • Erektile Dysfunktion bei Diabetes mellitus
  • Psychisch bedingte Erektionsprobleme
  • Erektionsstörungen als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen

Vor der Anwendung sollte geklärt werden:

  • Die Ursache der Erektionsstörung (organisch, psychisch oder gemischt)
  • Ob Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegen
  • Welche anderen Medikamente eingenommen werden
  • Ob Gegenanzeigen bestehen

Dosages disponibles

Sildenafil ist in verschiedenen Dosierungsstärken erhältlich:

Gängige Dosierungen:

  • 25 mg – Niedrigste Dosierung. Sie wird als Anfangsdosis erwogen bei eingeschränkter Leberfunktion (eine schwere Leberfunktionsstörung ist eine Gegenanzeige), bei schwerer Nierenfunktionsstörung und bei gleichzeitiger Einnahme von CYP3A4-Hemmern (zu Ritonavir siehe Wechselwirkungen) oder Alpha-Blockern. Für Männer ab 65 Jahren ist keine Dosisanpassung nötig.
  • 50 mg – Standarddosis für den Beginn der Behandlung
  • 100 mg – Höchste zugelassene Einzeldosis

Empfehlung zur Dosisfindung: Die übliche Anfangsdosis beträgt 50 mg. Je nach Wirksamkeit und Verträglichkeit kann die Dosis auf 100 mg erhöht oder auf 25 mg reduziert werden. Die Maximaldosis von 100 mg pro Tag sollte nicht überschritten werden.

Packungsgrößen: Sildenafil ist in Packungen mit 4, 8, 12 oder 24 Tabletten erhältlich. Die Tabletten sind meist teilbar, was eine flexible Dosierung ermöglicht.

Forme et tailles de conditionnement

Le catalogue des médicaments répertorie 12 présentations : 3 dosages en 8 conditionnements. Les conditionnements vont de 4 à 96 unités.

Forme pharmaceutique
Filmtablette
Dosages
25 mg, 50 mg, 100 mg
Tailles de conditionnement
4 unités, 12 unités, 24 unités, 20 unités, 30 unités, 48 unités, 60 unités, 96 unités
DosageConditionnementPZNDurée
25 mg4 unités187093831 jour
50 mg4 unités181752661 jour
50 mg12 unités181752721 jour
50 mg24 unités181752891 jour
100 mg4 unités127251161 jour
100 mg12 unités127251221 jour
100 mg20 unités140501771 jour
100 mg24 unités127251391 jour
100 mg30 unités140502081 jour
100 mg48 unités127251451 jour
100 mg60 unités136247421 jour
100 mg96 unités143126191 jour

Conditionnements référencés dans le catalogue allemand des médicaments. Leur disponibilité actuelle et leurs prix figurent dans l'aperçu des prix.

Le Pharmazentralnummer (PZN) est l'identifiant unique d'un conditionnement en Allemagne.

La durée est la valeur inscrite au catalogue pour la posologie usuelle. La durée réelle dépend de la dose fixée par le médecin.

Conseils de prise

Einnahmezeitpunkt: Sildenafil sollte etwa 30 bis 60 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Die Wirkung kann bereits nach 30 Minuten einsetzen.

Einnahme mit oder ohne Nahrung: Die Tablette kann unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden. Wird sie zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen, kann der Wirkungseintritt jedoch verzögert sein. Für eine schnellere Wirkung empfiehlt sich die Einnahme auf nüchternen Magen.

Wirkdauer: Die Wirkung von Sildenafil hält etwa 4 bis 6 Stunden an. In diesem Zeitraum ist eine Erektion bei sexueller Stimulation möglich.

Häufigkeit: Sildenafil sollte höchstens einmal täglich eingenommen werden. Zwischen zwei Einnahmen sollten mindestens 24 Stunden liegen.

Alkohol: Alkohol in geringen Mengen ist grundsätzlich möglich, kann aber die Wirksamkeit beeinträchtigen und das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen.

Contre-indications

Sildenafil darf nicht eingenommen werden bei:

  • Einnahme von Nitraten oder NO-Donatoren – dazu gehören Glyceroltrinitrat (Nitrospray), Isosorbidmononitrat, Isosorbiddinitrat und Amylnitrit (Poppers). Die Kombination kann zu einem lebensbedrohlichen Blutdruckabfall führen.
  • Einnahme von Guanylatcyclase-Stimulatoren wie Riociguat: Die Kombination kann zu einem Blutdruckabfall mit Beschwerden führen.
  • Schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen – insbesondere bei instabiler Angina pectoris, schwerer Herzinsuffizienz oder kürzlich erlittenem Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Niedrigem Blutdruck (unter 90/50 mmHg)
  • Schwerer Leberfunktionsstörung
  • Bestimmten Augenerkrankungen – insbesondere bei erblichen Netzhauterkrankungen wie Retinitis pigmentosa
  • Sehverlust auf einem Auge durch eine NAION (nicht arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie), unabhängig davon, ob der Sehverlust mit einer früheren Einnahme eines PDE-5-Hemmers zusammenhing
  • Überempfindlichkeit gegen Sildenafil oder einen der sonstigen Bestandteile

Vorsicht ist geboten bei:

  • Anatomischen Penisveränderungen
  • Erkrankungen, die mit verlängerter Erektion einhergehen können (z.B. Sichelzellanämie)
  • Blutgerinnungsstörungen oder aktiven Magengeschwüren
  • Verengung des Ausflusstrakts der linken Herzkammer (z.B. Aortenstenose, hypertroph-obstruktive Kardiomyopathie)
  • Multisystematrophie (einer seltenen Erkrankung mit schwerer Störung der Blutdruckregulation)

Effets secondaires possibles

Wie alle Arzneimittel kann auch Sildenafil Nebenwirkungen verursachen. Die meisten Nebenwirkungen sind mild bis mäßig ausgeprägt und klingen von selbst wieder ab.

Sehr häufig (mehr als 1 von 10):

  • Kopfschmerzen

Häufig (1 bis 10 von 100):

  • Gesichtsrötung (Flush)
  • Verstopfte Nase
  • Verdauungsstörungen
  • Übelkeit
  • Schwindelgefühl
  • Sehstörungen (z.B. Blauschleier, verschwommenes Sehen)

Gelegentlich (1 bis 10 von 1.000):

  • Herzrasen
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Augen
  • Müdigkeit
  • Hautausschlag

Selten, aber ernst zu nehmen:

  • Priapismus (Erektion, die länger als 4 Stunden anhält) – sofortige ärztliche Behandlung erforderlich
  • Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen und plötzlicher Herztod (meist bei Männern mit bereits bestehenden Herz-Kreislauf-Risikofaktoren)
  • Schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)
  • Plötzlicher Hörverlust – umgehend einen Arzt aufsuchen
  • Plötzliche Sehstörung jeder Art, auch Sehverlust: Sildenafil nicht mehr einnehmen und sofort einen Arzt aufsuchen

Die meisten Nebenwirkungen sind dosisabhängig und treten bei niedrigeren Dosierungen seltener auf.

Interactions

Wichtige Wechselwirkungen:

  • Nitrate und NO-Donatoren: Absolut kontraindiziert! Die Kombination kann einen gefährlichen Blutdruckabfall verursachen.
  • Nicorandil: Wegen seines Nitratanteils kann es zu einer schwerwiegenden Wechselwirkung mit Sildenafil kommen.
  • Alpha-Blocker: Die gleichzeitige Einnahme kann den blutdrucksenkenden Effekt verstärken. Sildenafil sollte erst nach einer stabilen Alpha-Blocker-Therapie begonnen werden.
  • CYP3A4-Hemmer: Medikamente wie Ritonavir, Ketoconazol, Itraconazol und Erythromycin können die Sildenafil-Konzentration im Blut erhöhen. Zu Beginn sollte eine Dosis von 25 mg erwogen werden. Von der gleichzeitigen Einnahme von Ritonavir wird abgeraten. Wird Ritonavir dennoch eingenommen, darf die Sildenafil-Dosis 25 mg innerhalb von 48 Stunden in keinem Fall überschreiten.
  • Andere PDE-5-Hemmer: Keine gleichzeitige Anwendung mit Tadalafil, Vardenafil oder Avanafil.
  • Grapefruitsaft: Kann die Wirkstoffkonzentration leicht erhöhen.
  • Blutdrucksenkende Medikamente: Können den blutdrucksenkenden Effekt von Sildenafil verstärken.

Questions fréquentes

Die Wirkung setzt in der Regel nach 30 bis 60 Minuten ein. Bei Einnahme auf nüchternen Magen kann die Wirkung schneller eintreten. Eine fettreiche Mahlzeit kann den Wirkungseintritt verzögern.

Die Wirkung von Sildenafil hält etwa 4 bis 6 Stunden an. Das bedeutet nicht, dass Sie eine Dauererektion haben, sondern dass in diesem Zeitraum bei sexueller Stimulation eine Erektion möglich ist.

Geringe Mengen Alkohol sind grundsätzlich möglich. Größere Mengen Alkohol können jedoch die Wirksamkeit von Sildenafil verringern und das Risiko für Nebenwirkungen wie Schwindel und Blutdruckabfall erhöhen.

Sildenafil ist der Wirkstoff, Viagra ist der Markenname des Originalmedikaments von Pfizer. Sildenafil-Generika enthalten den identischen Wirkstoff.

Ja, Sildenafil ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Ein Arzt muss prüfen, ob das Medikament für Sie geeignet ist. Bei deinrezept.de können Sie nach einer Online-Konsultation ein Rezept erhalten.

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