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Olmetec Plus®
Bluthochdruck

Olmetec Plus®

Kombinationspräparat aus Olmesartan (Sartan) und Hydrochlorothiazid (Diuretikum) gegen Bluthochdruck.

Verschreibungspflichtig
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Was ist Olmetec Plus®?

Olmetec Plus® ist ein verschreibungspflichtiges Kombinationsmedikament zur Behandlung von Bluthochdruck. Es enthält Olmesartan als Angiotensin-II-Rezeptorblocker und Hydrochlorothiazid als Diuretikum und wird eingesetzt, wenn Olmesartan allein nicht ausreichend wirkt.

Wirkstoffe & Wirkungsweise

Wirkstoff: Olmesartan/Hydrochlorothiazid

Olmesartan blockiert die Wirkung des blutdrucksteigernden Hormons Angiotensin II und weitet die Blutgefäße. Hydrochlorothiazid erhöht die Wasser- und Salzausscheidung, was das Blutvolumen reduziert. Beide Effekte zusammen senken den Blutdruck.

Für wen ist es geeignet?

Erwachsene mit essentiellem Bluthochdruck, bei denen eine alleinige Behandlung mit Olmesartan nicht ausreichend ist.

Verfügbare Dosierungen

Übliche Dosierung: 20/12,5 mg oder 20/25 mg oder 40/12,5 mg einmal täglich. Die Auswahl erfolgt durch den Arzt.

Darreichung und Packungsgrößen

Laut Arzneimittelkatalog ist eine Packungsvariante gelistet: eine Stärke in einer Packungsgröße.

Darreichungsform
Filmtablette
Stärken
20/12,5 mg
Packungsgrößen
98 Stück
StärkePackungPZNReichweite
20/12,5 mg98 Stück0370932598 Tage

Gelistete Packungen laut Arzneimittelkatalog. Welche davon aktuell lieferbar sind und was sie kosten, steht in der Preisübersicht.

Die Pharmazentralnummer (PZN) ist die bundesweit eindeutige Kennnummer einer Packung.

Die Reichweite ist der im Katalog hinterlegte Wert für die übliche Dosierung. Wie lange eine Packung tatsächlich reicht, hängt von der ärztlich festgelegten Dosis ab.

Einnahmehinweise

Einmal täglich zur gleichen Tageszeit mit oder ohne Nahrung einnehmen. Schwindel oder Müdigkeit können die Reaktionsfähigkeit beim Autofahren und beim Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen Olmesartan, Hydrochlorothiazid oder Sulfonamide, Schwangerschaft (2./3. Trimenon), schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz (die Stärken 40 mg/12,5 mg und 40 mg/25 mg zusätzlich bei jeder eingeschränkten Nierenfunktion und bei mäßig eingeschränkter Leberfunktion), therapieresistenter Hypokaliämie, Hypercalciämie, Hyponatriämie, symptomatischer Hyperurikämie, Gallenstau (Cholestase), Verschluss der Gallenwege oder Anurie. In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten und in der Stillzeit wird die Einnahme nicht empfohlen. Wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist die Einnahme unverzüglich zu beenden, wenn nötig wird auf eine andere Behandlung umgestellt.

Mögliche Nebenwirkungen

Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Elektrolytstörungen, erhöhte Harnsäurewerte. Wichtig: Erhöhtes Risiko für nicht-melanomatösen Hautkrebs bei Langzeitanwendung. Sofort ärztlich abzuklären: plötzlich schlechteres Sehen oder Augenschmerzen, meist Stunden bis Wochen nach Behandlungsbeginn (Aderhauterguss, akutes Engwinkelglaukom), plötzliche Atemnot mit Fieber (akutes Atemnotsyndrom), schwere anhaltende Durchfälle mit deutlichem Gewichtsverlust, auch Monate bis Jahre nach Beginn, sowie ein Angioödem (angioneurotisches Ödem), am Darm mit Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall (intestinales Angioödem). Nach einem früheren akuten Atemnotsyndrom unter Hydrochlorothiazid darf Olmetec Plus® nicht eingenommen werden.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit Lithium, NSAR, anderen Antihypertensiva, kaliumbeeinflussenden Medikamenten und Digitalisglykosiden. Mit Lithium wird die gleichzeitige Einnahme nicht empfohlen, ist sie nötig, wird der Lithiumspiegel sorgfältig kontrolliert. Ebenso wird die gleichzeitige Einnahme von Mitteln nicht empfohlen, die den Kaliumspiegel erhöhen (z. B. kaliumsparende Diuretika, Kaliumpräparate, kaliumhaltiger Salzersatz, Heparin) oder senken (z. B. andere kaliumausscheidende Diuretika, Abführmittel, Kortikosteroide), sind sie nötig, wird der Kaliumspiegel regelmäßig kontrolliert. Auch die Kombination mit ACE-Hemmern, anderen Sartanen oder Aliskiren wird nicht empfohlen, bei Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR unter 60 ml/min/1,73 m²) ist Aliskiren ausgeschlossen. Zusammen mit bestimmten Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (z. B. Chinidin, Amiodaron, Sotalol) oder gegen Psychosen (z. B. Haloperidol) begünstigt ein niedriger Kaliumspiegel eine Herzrhythmusstörung (Torsades de Pointes, ventrikuläre Tachykardie), Kalium und EKG werden dann regelmäßig kontrolliert.

Häufige Fragen

Wenn eine Einzeltherapie nicht ausreicht, verstärken sich die Wirkstoffe gegenseitig und senken den Blutdruck stärker als jeder Wirkstoff allein.

Elektrolyte (Kalium, Natrium), Nierenfunktion und Blutzucker werden regelmäßig überprüft, besonders in den ersten Wochen.

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Wichtiger Hinweis

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder zur Eignung dieses Medikaments wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.

Pflichthinweis

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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