Überblick
In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über das Krankheitsbild und seine Relevanz für Ihre Gesundheit.
Die HIV-PrEP ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Risikoreduktion. Die Eignung wird im Rahmen einer ärztlichen Konsultation geprüft.
Sie richtet sich an Menschen mit erhöhtem HIV-Risiko und ergänzt andere Schutzmaßnahmen wie den Kondomgebrauch.
Die HIV-PrEP ist in Deutschland etabliert. Ob sie im Einzelfall geeignet ist, wird im Rahmen einer ärztlichen Konsultation geprüft.
Was ist das?
Hier erfahren Sie, was diese Erkrankung medizinisch kennzeichnet und wie sie definiert wird.
Die HIV-PrEP ist eine vorbeugende medikamentöse Maßnahme, bei der HIV-negative Personen regelmäßig antiretrovirale Medikamente einnehmen, um eine HIV-Infektion zu verhindern.
Zum Einsatz kommt eine Kombination aus Emtricitabin und Tenofovir. Diese Wirkstoffe blockieren wichtige Schritte der Virusvermehrung, sodass sich HIV nach einem Kontakt nicht dauerhaft im Körper etablieren kann.
Die PrEP wirkt ausschließlich vorbeugend. Sie ist keine Behandlung einer bestehenden HIV-Infektion und schützt nicht vor anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen.

Ihre Behandlung beginnt hier
Füllen Sie den medizinischen Fragebogen aus – ein zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben und erstellt bei Eignung ein Rezept.
Ursachen
Die folgenden Informationen erläutern, welche Faktoren zur Entstehung dieser Erkrankung beitragen können.
Die HIV-PrEP wird eingesetzt, wenn ein erhöhtes Risiko für eine HIV-Infektion besteht.
Typische Indikationen sind:
- Ungeschützter Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern
- Sex zwischen Männern (MSM) mit erhöhtem Risiko
- HIV-negative Personen mit HIV-positivem Partner
- Sexarbeit
- Wiederholte sexuell übertragbare Infektionen
Die Entscheidung für eine PrEP sollte individuell und nach ärztlicher Beratung getroffen werden.
Symptome
Dieser Abschnitt beschreibt die typischen Anzeichen und Beschwerden, auf die Sie achten sollten.
Die HIV-PrEP ist keine Erkrankung, sondern eine vorbeugende Maßnahme. Dennoch können während der Einnahme Nebenwirkungen auftreten.
Mögliche Nebenwirkungen sind:
- Übelkeit oder Durchfall zu Beginn der Einnahme
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
Diese Beschwerden sind meist mild und vorübergehend.
Warnzeichen, die ärztlich abgeklärt werden sollten, sind:
- Anhaltende Beschwerden
- Zeichen einer Nierenfunktionsstörung
- Unklare Krankheitssymptome unter laufender PrEP

Bereit für den nächsten Schritt?
Starten Sie jetzt Ihre Online-Konsultation – diskret, sicher und von zugelassenen Ärzten betreut.
Diagnose
Im Folgenden erfahren Sie, wie diese Erkrankung durch ärztliche Untersuchungen festgestellt wird.
Vor Beginn der HIV-PrEP ist eine umfassende ärztliche Untersuchung erforderlich.
Dazu gehören:
- Sicherer Ausschluss einer bestehenden HIV-Infektion
- Test auf andere sexuell übertragbare Infektionen
- Kontrolle der Nierenfunktion
- Erhebung der individuellen Risikosituation
Während der Einnahme sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen notwendig, in der Regel alle drei Monate.
Im Rahmen einer Online-Konsultation können Indikation, Vorbefunde und der weitere Ablauf besprochen sowie notwendige Tests organisiert werden.
Behandlung
Hier werden die verfügbaren Therapieoptionen und deren Wirkungsweise erläutert.
Die HIV-PrEP erfolgt mit der Wirkstoffkombination Emtricitabin/Tenofovir (z. B. Truvada oder Generika).
Einnahmemöglichkeiten:
- Tägliche PrEP: Eine Tablette täglich, unabhängig vom Sexualverhalten
- Ereignisbezogene PrEP: Einnahme nach einem festen Schema vor und nach dem Geschlechtsverkehr (nur für bestimmte Personengruppen empfohlen)
Wirkweise: Die Wirkstoffe verhindern, dass sich HIV in den Zielzellen vermehrt und dauerhaft etabliert.
Wichtige Kontraindikationen sind:
- Bestehende HIV-Infektion
- Schwere Nierenerkrankungen
- Bestimmte Knochenerkrankungen
Die Einnahme sollte immer ärztlich begleitet werden.
Verfügbare Medikamente
Für die Behandlung stehen verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente zur Verfügung. Klicken Sie auf ein Medikament, um mehr über Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen zu erfahren.

Emtricitabin/Tenofovir
Emtricitabin 200 mg + Tenofovirdisoproxil 245 mg
Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil
Emtricitabin / Tenofovirdisoproxil

Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil Truvada
Emtricitabin 200 mg + Tenofovirdisoproxil 245 mg

Truvada
Emtricitabin 200 mg + Tenofovirdisoproxil 245 mg
Prävention
Dieser Abschnitt gibt Hinweise zur Vorbeugung und zur Reduzierung von Risikofaktoren.
Die HIV-PrEP ist ein zentraler Bestandteil moderner HIV-Prävention, ersetzt jedoch nicht alle Schutzmaßnahmen.
Zusätzliche Maßnahmen sind:
- Kondomgebrauch
- Regelmäßige Tests auf sexuell übertragbare Infektionen
- Offene Kommunikation mit Sexualpartnern
Die Kombination mehrerer Schutzstrategien bietet den bestmöglichen Schutz.

Warum deinrezept.de?
Zugelassene Ärzte
Ihre Angaben werden von zugelassenen Ärzten geprüft.
Datenschutz
Ihre Daten sind SSL-verschlüsselt und werden DSGVO-konform verarbeitet.
Medizinisch geprüft
Alle Inhalte werden regelmäßig von Fachärzten überprüft und aktualisiert.
FAQ
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu diesem Thema.
Möchten Sie eine ärztliche Beurteilung?
Füllen Sie den medizinischen Fragebogen aus. Ein zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben und empfiehlt bei Eignung eine passende Therapie.
Wichtiger Hinweis
Diese Inhalte dienen der allgemeinen Information. Bei starken Schmerzen, Luftnot, Bewusstseinsstörungen, Fieber > 39°C oder schnell zunehmenden Beschwerden bitte sofort ärztliche Hilfe (Notruf 112) in Anspruch nehmen.
Verwandte Behandlungen
Weitere Behandlungen aus dem Bereich Geschlechtskrankheiten, die Sie interessieren könnten.
Chlamydien
Ein kurzer Fragebogen hilft, Symptome, Risiken und nächste Schritte strukturiert zu erfassen.
Genitalwarzen
Kurzer Check zu Symptomen, Verlauf und Vorbehandlung, um Optionen einzuordnen.
Genitalherpes
Wir fragen Verlauf und Beschwerden ab, um passende Optionen medizinisch zu bewerten.
Gonorrhoe
Ein kurzer Fragebogen hilft, Symptome und Risiken strukturiert zu erfassen.



