Überblick
In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über das Krankheitsbild und seine Relevanz für Ihre Gesundheit.
Bluthochdruck – medizinisch als arterielle Hypertonie bezeichnet – ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. In Deutschland ist etwa jeder dritte Erwachsene betroffen. Besonders tückisch ist, dass Bluthochdruck lange Zeit keine oder nur unspezifische Symptome verursacht.
Unbehandelt erhöht Bluthochdruck das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche und Nierenerkrankungen erheblich. Viele dieser Folgeerkrankungen lassen sich durch eine rechtzeitige Diagnose und konsequente Behandlung vermeiden.
Es stehen verschiedene Therapieoptionen zur Verfügung, darunter Lebensstilmaßnahmen und Medikamente. Welche Behandlung geeignet ist, wird im Rahmen einer ärztlichen Konsultation individuell besprochen.
Was ist das?
Hier erfahren Sie, was diese Erkrankung medizinisch kennzeichnet und wie sie definiert wird.
Bluthochdruck liegt vor, wenn der Blutdruck in den Arterien dauerhaft erhöht ist. Gemessen werden zwei Werte:
- Der systolische Blutdruck (oberer Wert) misst den Druck beim Herzschlag.
- Der diastolische Blutdruck (unterer Wert) misst den Druck zwischen den Herzschlägen.
Von Bluthochdruck spricht man in der Regel ab Werten von 140/90 mmHg oder höher bei wiederholten Messungen.
Man unterscheidet:
- Primäre (essenzielle) Hypertonie: ohne erkennbare Ursache, häufigste Form
- Sekundäre Hypertonie: Folge anderer Erkrankungen, z. B. der Nieren oder Hormondrüsen

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Ursachen
Die folgenden Informationen erläutern, welche Faktoren zur Entstehung dieser Erkrankung beitragen können.
Die Ursachen von Bluthochdruck sind vielfältig und oft kombinierter Natur.
Häufige Risikofaktoren sind:
- Genetische Veranlagung
- Übergewicht
- Bewegungsmangel
- Hoher Salzkonsum
- Rauchen
- Übermäßiger Alkoholkonsum
- Chronischer Stress
Sekundäre Ursachen können sein:
- Nierenerkrankungen
- Hormonelle Störungen
- Bestimmte Medikamente
In vielen Fällen lassen sich keine einzelnen Auslöser identifizieren.
Symptome
Dieser Abschnitt beschreibt die typischen Anzeichen und Beschwerden, auf die Sie achten sollten.
Bluthochdruck verursacht häufig lange Zeit keine Beschwerden.
Mögliche Symptome, wenn sie auftreten, sind:
- Kopfschmerzen, insbesondere morgens
- Schwindel
- Ohrensausen
- Kurzatmigkeit
- Nasenbluten
Warnzeichen, die sofort ärztlich abgeklärt werden sollten, sind:
- Sehr hohe Blutdruckwerte
- Brustschmerzen
- Neurologische Ausfälle
- Sehstörungen

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Diagnose
Im Folgenden erfahren Sie, wie diese Erkrankung durch ärztliche Untersuchungen festgestellt wird.
Die Diagnose von Bluthochdruck erfolgt durch wiederholte Blutdruckmessungen.
Zur Abklärung werden eingesetzt:
- Mehrfache Praxis- oder Heimblutdruckmessungen
- 24-Stunden-Blutdruckmessung
- Blut- und Urinuntersuchungen
- EKG und ggf. weitere Untersuchungen
Im Rahmen einer Online-Konsultation können Blutdruckwerte dokumentiert, ausgewertet und das weitere Vorgehen besprochen werden.
Behandlung
Hier werden die verfügbaren Therapieoptionen und deren Wirkungsweise erläutert.
Die Behandlung von Bluthochdruck besteht aus Lebensstiländerungen und medikamentöser Therapie.
Lebensstilmaßnahmen:
- Gewichtsreduktion
- Regelmäßige körperliche Aktivität
- Salz- und Alkoholkonsum reduzieren
- Rauchverzicht
Medikamentöse Therapie:
- ACE-Hemmer oder AT1-Blocker
- Calciumantagonisten
- Diuretika
- Betablocker
Die Auswahl der Medikamente erfolgt individuell und oft in Kombination.
Wichtige Hinweise:
- Medikamente müssen regelmäßig eingenommen werden
- Therapieanpassungen erfolgen schrittweise
Verfügbare Medikamente
Für die Behandlung stehen verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente zur Verfügung. Klicken Sie auf ein Medikament, um mehr über Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen zu erfahren.
Prävention
Dieser Abschnitt gibt Hinweise zur Vorbeugung und zur Reduzierung von Risikofaktoren.
Bluthochdruck lässt sich durch einen gesunden Lebensstil teilweise verhindern oder verzögern.
Empfohlen werden:
- Ausgewogene Ernährung
- Regelmäßige Bewegung
- Stressmanagement
- Regelmäßige Blutdruckkontrollen
Eine frühzeitige Behandlung schützt vor schwerwiegenden Folgeerkrankungen.

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FAQ
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu diesem Thema.
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Medizinische Quellen
Wissenschaftliche Grundlage dieser Informationen
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