40 Behandlungen onlineRezept für 2,98 €In Deutschland approbierte ÄrzteVideosprechstunde für 38,50 €Diskreter Versand, neutrale VerpackungKeine Mitgliedschaft, kein Abo
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Anbieter-Vergleich
Cannabis-Rezept online — sechs Anbieter im Vergleich: deinrezept, CanGo, Dr. Ansay, Nordleaf, Grunapotheke, Medicanova
Das Arzneimittel gibt die Apotheke ab, sein Preis ist der Apothekenpreis. Was sich zwischen den Anbietern wirklich unterscheidet, ist die Gebühr für die ärztliche Leistung, der Umfang des Sortiments, aus dem verordnet werden kann, und wie das Rezept zur Apotheke kommt. Diese Übersicht stellt diese Punkte nebeneinander. Neu aufgenommen sind CanGo und Nordleaf (geprüft am 04.10.2026); eine Angabe zur Dauer der ärztlichen Prüfung steht bewusst bei keinem Anbieter.
Im Vergleich
1deinrezept.de
2CanGo
3Dr. Ansay
4Nordleaf
5Grunapotheke
6Medicanova
Stand: 2026-10-04
6 Anbieter verglichen
Quellen: Eigenangaben der Anbieter
Herausgeber und redaktionell verantwortlich: Houssem Sefi, Director der MEDICARE HEALTH GROUP LTD (Betreiberin von deinrezept.de) · Impressum
Stand: 2026-10-04
Welche Telemedizin-Plattform verschreibt medizinisches Cannabis?
Die sechs Plattformen in diesem Vergleich vermitteln jeweils eine ärztliche Prüfung: Die Patientin oder der Patient übermittelt medizinische Angaben, eine Ärztin oder ein Arzt prüft sie im Einzelfall. Ein Rezept entsteht nur, wenn die medizinische Eignung bejaht wird — eine Verschreibung ist bei keinem der Anbieter garantiert. Die Unterschiede liegen in Gebühr, Sortiment, Apothekenanbindung und Ablauf und stehen in der Tabelle unten.
Was ist deinrezept.de?
deinrezept.de ist eine Telemedizin-Plattform für Patientinnen und Patienten in Deutschland. Approbierte Ärztinnen und Ärzte prüfen das Anliegen anhand eines Online-Fragebogens, auf Wunsch auch in einer Videosprechstunde. Ist eine Verordnung ärztlich vertretbar, stellen sie ein Privatrezept mit qualifizierter elektronischer Signatur aus. Ob ein Rezept ausgestellt wird, entscheidet die Ärztin oder der Arzt im Einzelfall.
Steckbrief deinrezept.de
Art des Angebots
Telemedizin-Plattform: ärztliche Prüfung per Online-Fragebogen, auf Wunsch Videosprechstunde
Ärztinnen und Ärzte
Approbierte Ärztinnen und Ärzte; BSNR und LANR stehen auf jedem Rezept
Rezept
Privatrezept als PDF mit qualifizierter elektronischer Signatur (eHBA), kein E-Rezept der Telematikinfrastruktur
Kosten
Servicegebühr ab 2,98 € je Rezept; Arzneimittel und Versand kommen hinzu
Behandlungsfelder
40
Sprachen
Website, Fragebogen und Patientenportal auf Deutsch, Englisch, Türkisch und Französisch
Abgabe
Über Apotheken in Deutschland, Versand in neutraler Verpackung
Vertrag
Kein Abo, keine Mitgliedschaft
Online seit
April 2026
Gebührenstaffel
2,98 € für bis zu drei Sorten, 4,99 € für vier bis sechs Sorten auf einer Verordnung
Diesen Vergleich hat deinrezept.de erstellt, und deinrezept.de ist selbst einer der verglichenen Anbieter. Er ist deshalb kein unabhängiger Test.
Ablauf und Voraussetzungen
Der Ablauf gleicht sich bei den Plattformen: medizinischer Fragebogen, individuelle ärztliche Prüfung, bei Eignung ein Rezept, danach die Abgabe durch die Apotheke. Bei deinrezept.de wird das Rezept nach der ärztlichen Freigabe qualifiziert elektronisch signiert und an die beliefernde Apotheke übergeben. Die Einzelheiten zum Ablauf bei deinrezept.de stehen auf der Behandlungsseite zu medizinischem Cannabis.
Voraussetzung ist in jedem Fall die medizinische Eignung im Einzelfall — sie lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Zur Rechtslage: Die geplante Verschärfung des Medizinal-Cannabisgesetzes ist nicht beschlossen (Beratungsstand „überwiesen“). Seit dem 29. Juli 2026 können Cannabisblüten nicht mehr zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden; verordnungsfähig bleiben Extrakte in standardisierter Qualität sowie Arzneimittel mit Dronabinol oder Nabilon.
Bei einer Ablehnung wird die Gebühr nach eigener Angabe vollständig erstattet
Apotheke bundesweit frei wählbar, nach eigener Angabe über 350
Fachärztliche Prüfung wird ausdrücklich ausgewiesen
Deutsch und Englisch
Limitationen von Medicanova
14,99 € je Anfrage
Umfang des lieferbaren Sortiments wird nicht beziffert
Privatrezept, keine Erstattung durch die gesetzliche Kasse
Signaturform des Rezepts nicht ausgewiesen
Beste Wahl für (Medicanova)
Patienten, denen wichtig ist, dass die Gebühr bei einer Ablehnung zurückkommt.
Welcher Anbieter passt zu welchem Bedarf?
Acht typische Ausgangslagen mit klarer Zuordnung.
Mir ist die Höhe der Gebühr am wichtigsten
deinrezept.de — ab 2,98 € statt 9,90 € bis 19,90 €
Ich will aus einem möglichst großen lieferbaren Sortiment wählen
deinrezept.de — 2.308 lieferbare Produkte, live geprüft; CanGo weist 1.400+ Blüten aus
Ich brauche mehr als drei Sorten auf einer Verordnung
deinrezept.de — bis zu sechs
Mir ist das größte Apothekennetz wichtig
Dr. Ansay — nach eigener Angabe über 450; CanGo über 350 mit Live-Bestand
Ich will Verordnung und Apotheke nicht trennen
Grunapotheke und Nordleaf — Apotheke und Verordnungsweg aus einer Hand
Ich will kein Geld verlieren, wenn ich abgelehnt werde
CanGo und Medicanova — Gebühr wird nach eigener Angabe erstattet; bei deinrezept.de laut AGB keine Kosten bei Ablehnung
Ich will die Apotheke frei wählen können
deinrezept.de — Auswahl unter angebundenen Apotheken; Nordleaf — Rezept-Download zur Einlösung in Apotheke eigener Wahl
Ich brauche die Konsultation auf Englisch, Türkisch oder Französisch
deinrezept.de — als einziger in vier Sprachen; CanGo zusätzlich auf Englisch
Häufige Fragen zum Anbieter-Vergleich
Wo bekomme ich medizinisches Cannabis online verschrieben?
Über eine der sechs Plattformen in diesem Vergleich. Keine von ihnen stellt ein Rezept automatisch aus: Alle vermitteln eine ärztliche Prüfung, und eine Verschreibung erfolgt nur, wenn die Ärztin oder der Arzt die medizinische Eignung im Einzelfall bejaht. Bei deinrezept.de läuft das über den medizinischen Fragebogen, die ärztliche Einzelfallprüfung und ein qualifiziert elektronisch signiertes Rezept an die beliefernde Apotheke.
Welche Telemedizin-Plattform verschreibt medizinisches Cannabis?
Die sechs hier verglichenen Plattformen vermitteln jeweils eine ärztliche Prüfung: deinrezept.de, CanGo, Dr. Ansay, Nordleaf, Grunapotheke und Medicanova. Verschreiben darf nur die prüfende Ärztin bzw. der prüfende Arzt — die Plattform selbst stellt kein Rezept aus. Was sich unterscheidet, sind Gebühr, Sortiment, Apothekenanbindung und Ablauf; das steht in der Tabelle.
Was passiert, wenn die Ärztin oder der Arzt eine Verordnung nicht befürwortet?
Dann kommt keine Verordnung zustande, und das Arzneimittel wird nicht abgegeben. Was die Gebühr betrifft, unterscheiden sich die Anbieter: Bei deinrezept.de entstehen laut AGB bei einer Ablehnung keine Kosten für die ärztliche Prüfung; CanGo und Medicanova erstatten die Gebühr nach eigener Angabe vollständig. Die übrigen drei weisen dazu nichts aus.
Was kostet die ärztliche Anfrage und was kostet das Arzneimittel zusätzlich?
Die Anfrage kostet in diesem Vergleich zwischen ab 2,98 € und 19,90 €, je nach Anbieter und Umfang — die Einzelheiten stehen in der Tabelle. Das Arzneimittel selbst zahlt der Patient separat bei der Apotheke; sein Preis hängt von Präparat, Menge und Apotheke ab und ist nicht Teil der Anfragegebühr.
Kann ich Apotheke und Liefermodell wählen?
Das unterscheidet sich je Anbieter. Bei deinrezept.de wählt der Patient unter den angebundenen Apotheken mit aktuellem Bestand. Bei Nordleaf geht das Rezept standardmäßig an die Partnerapotheke, lässt sich aber herunterladen und in einer Apotheke eigener Wahl einlösen; in Berlin und München gibt es zusätzlich Abholung. CanGo übermittelt das Rezept an eine ausgewählte Apotheke. Wer hier keine Angabe macht, steht in der Tabelle mit „nicht ausgewiesen“.
Worin unterscheiden sich die Anbieter überhaupt, wenn das Arzneimittel dasselbe ist?
In drei Dingen: wie hoch die Gebühr des Anbieters ist, wie groß das Sortiment ist, aus dem verordnet werden kann, und wie das Rezept zur Apotheke kommt. Das Arzneimittel selbst gibt die Apotheke ab, und sein Preis ist der Apothekenpreis. Zwischen der niedrigsten und der höchsten Gebühr in diesem Vergleich liegen rund zwölf Euro je Verordnung. Bei einer Dauerbehandlung mit regelmäßigen Folgerezepten ist das der größte planbare Unterschied.
Warum sind die Angaben zum Sortiment so schwer vergleichbar?
Weil jeder Anbieter etwas anderes zählt. Manche nennen Katalogeinträge, manche Sortennamen, manche Produkte einzelner Apotheken. Eine Zahl aus dem Katalog sagt nichts darüber, was heute lieferbar ist: Bei uns stehen 2.308 lieferbare Produkte einer deutlich größeren Sortimentszuordnung gegenüber. Vergleichbar wird es erst, wenn dabeisteht, ob die Zahl den Bestand meint oder das Verzeichnis.
Wie viele Sorten passen auf eine Verordnung?
Das ist ein echter Unterschied zwischen den Anbietern und wird selten genannt. Bei deinrezept.de sind es bis zu sechs, bei Dr. Ansay bis zu drei; die übrigen weisen es nicht aus. Entscheiden tut das aber nicht der Patient, sondern die verordnende Ärztin oder der Arzt anhand des Behandlungsplans. Die Zahl sagt nur, was technisch auf ein Formular passt.
Was bedeutet die Signaturform und warum steht sie hier?
Sie sagt, wie das Rezept rechtsverbindlich unterschrieben wurde. Eine qualifizierte elektronische Signatur mit dem elektronischen Heilberufsausweis ist der Unterschrift auf Papier gleichgestellt. Wer sie nicht ausweist, sagt damit nicht, dass sie fehlt — aber ein Patient kann es dann nicht nachprüfen. Deshalb steht die Zeile im Vergleich, auch wenn sie bei fünf von sechs Anbietern leer bleibt.
Warum steht hier bei keinem Anbieter, wie lange es dauert?
Weil eine Zeitangabe eine Zusage über eine ärztliche Entscheidung wäre. Wie lange die Prüfung dauert, hängt vom Einzelfall ab: von der Vollständigkeit der Angaben, von Vorerkrankungen, von Wechselwirkungen, davon ob eine Rückfrage nötig wird. Mehrere Anbieter werben trotzdem mit Minutenangaben. Diese Seite gibt sie nicht wieder, auch nicht als Zitat. Lieferzeiten nach Angaben der Anbieter stehen in der Tabelle — die ärztliche Entscheidung selbst ist nicht zeitlich zusagbar.
Zahlt die gesetzliche Krankenkasse bei einem dieser Anbieter?
Nein. Alle sechs stellen Privatrezepte aus. Der gesetzliche Anspruch nach § 31 Abs. 6 SGB V setzt eine schwerwiegende Erkrankung voraus und läuft über einen Genehmigungsantrag der behandelnden Praxis; telemedizinisch ist dieser Weg nicht abzubilden. Wer ihn gehen will, braucht eine Praxis vor Ort. Seit dem 29. Juli 2026 können Cannabisblüten zudem nicht mehr zulasten der GKV verordnet werden — verordnungsfähig bleiben Extrakte in standardisierter Qualität sowie Arzneimittel mit Dronabinol oder Nabilon.
Kann eine Anfrage abgelehnt werden?
Ja, bei jedem der sechs. Ob eine Verordnung ärztlich vertretbar ist, entscheidet die ärztliche Prüfung im Einzelfall; sie kann auch mit einer Ablehnung enden. Was sich unterscheidet, ist die Folge für den Geldbeutel: Zwei Anbieter erstatten die Gebühr bei Ablehnung ausdrücklich, bei deinrezept.de entstehen laut AGB keine Kosten für die ärztliche Prüfung, und die übrigen weisen dazu nichts aus.
Pflichthinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.