Überblick
In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über das Krankheitsbild und seine Relevanz für Ihre Gesundheit.
Schmerzen sind eines der häufigsten Gründe für einen Arztkontakt. Sie können akut auftreten (z. B. nach einer Verletzung) oder chronisch werden und dann Körper und Psyche stark belasten. Wichtig ist: Schmerz ist ein Warnsignal – aber er muss nicht „ausgehalten" werden.
Die Behandlung hängt stark davon ab, ob es sich um akute oder chronische Schmerzen handelt, wo sie auftreten und welche Ursache dahintersteckt. Manchmal reichen einfache Maßnahmen, manchmal ist eine gezielte Diagnostik notwendig.
Für die meisten Schmerzformen stehen verschiedene Therapieoptionen zur Verfügung. Eine ärztliche Konsultation kann helfen, eine sichere Erstbehandlung zu planen und Warnzeichen zu erkennen.
Was ist das?
Hier erfahren Sie, was diese Erkrankung medizinisch kennzeichnet und wie sie definiert wird.
Schmerz ist eine unangenehme Sinnes- und Gefühlserfahrung, die auf tatsächliche oder drohende Gewebeschädigung hinweist.
Man unterscheidet:
- Akute Schmerzen: kurzfristig, meist klare Ursache
- Chronische Schmerzen: länger als 3 Monate, oft mit „Schmerzgedächtnis"
Außerdem unterscheidet man Schmerztypen:
- Nozizeptiv (z. B. Entzündung, Verletzung)
- Neuropathisch (Nervenschmerz, z. B. bei Diabetes)
- Gemischt

Ihre Behandlung beginnt hier
Füllen Sie den medizinischen Fragebogen aus – ein zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben und erstellt bei Eignung ein Rezept.
Ursachen
Die folgenden Informationen erläutern, welche Faktoren zur Entstehung dieser Erkrankung beitragen können.
Die Ursachen sind sehr unterschiedlich und hängen vom Schmerzort ab.
Häufige Ursachen akuter Schmerzen:
- Verletzungen, Muskelverspannungen
- Infektionen und Entzündungen
- Zahnschmerzen, Migräneanfälle
Häufige Ursachen chronischer Schmerzen:
- Rücken- und Gelenkerkrankungen
- Nervenschmerzen (Polyneuropathie)
- Kopfschmerzsyndrome
- Chronische Entzündungen
Risikofaktoren für Chronifizierung:
- Dauerstress, Schlafmangel
- Bewegungsmangel
- Depression/Angst
- Wiederholte Schonhaltung
Symptome
Dieser Abschnitt beschreibt die typischen Anzeichen und Beschwerden, auf die Sie achten sollten.
Schmerzen unterscheiden sich nach Intensität, Qualität und Verlauf:
- Stechend, drückend, brennend
- Dauerhaft oder anfallsartig
- Ausstrahlung (z. B. ins Bein)
Warnzeichen (sofort abklären):
- Neurologische Ausfälle (Lähmung, Taubheit)
- Plötzlicher „schlimmster Kopfschmerz"
- Brustschmerzen, Atemnot
- Fieber, Nackensteife
- Starke Bauchschmerzen mit Kreislaufproblemen
- Stuhl-/Urinverlust bei Rückenschmerz

Bereit für den nächsten Schritt?
Starten Sie jetzt Ihre Online-Konsultation – diskret, sicher und von zugelassenen Ärzten betreut.
Diagnose
Im Folgenden erfahren Sie, wie diese Erkrankung durch ärztliche Untersuchungen festgestellt wird.
Die Diagnose beginnt mit Anamnese und körperlicher Untersuchung: Ort, Dauer, Auslöser, Begleitsymptome, Vorerkrankungen.
Je nach Verdacht:
- Blutuntersuchungen
- Bildgebung (Ultraschall, Röntgen, MRT)
- Neurologische Tests
In einer Online-Konsultation können Symptome strukturiert eingeschätzt, Warnzeichen abgefragt und eine sichere Ersttherapie empfohlen werden. Bei Red Flags wird zur sofortigen Abklärung geraten.
Behandlung
Hier werden die verfügbaren Therapieoptionen und deren Wirkungsweise erläutert.
Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Schmerztyp.
Nicht-medikamentös:
- Bewegung, Wärme/Kälte
- Physio/Übungen (v. a. Rücken)
- Entspannung, Schlafoptimierung
Medikamente (je nach Situation):
- Paracetamol: gut verträglich, aber Leberdosis beachten
- Ibuprofen (oder andere NSAR): entzündungshemmend; mögliche Nebenwirkungen: Magen, Niere, Blutdruck
- Bei stärkeren Schmerzen ggf. schwache Opioide (kurzzeitig, ärztlich streng geprüft)
Wichtige Kontraindikationen:
- NSAR (z. B. Ibuprofen) bei Magenulcus, Nierenerkrankung, bestimmten Herzrisiken
- Paracetamol bei schweren Lebererkrankungen
- Opioide: Risiko von Abhängigkeit, Müdigkeit, Verstopfung; nicht ohne klare Indikation
Verfügbare Medikamente
Für die Behandlung stehen verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente zur Verfügung. Klicken Sie auf ein Medikament, um mehr über Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen zu erfahren.
Aus dem Magazin
Vertiefende Beiträge unserer Redaktion zu diesem Thema.
- Regelschmerzen lindern: Von Hausmitteln bis HormontherapieBis zu 90 % der Frauen leiden unter Regelschmerzen. Erfahren Sie, welche Hausmittel helfen, wann Medikamente sinnvoll sind und wann Sie zum Arzt sollten.
- Cannabis bei Schmerzen, Schlafstörungen und Angst: Was die Forschung sagtMedizinisches Cannabis wird bei chronischen Schmerzen, Schlafstörungen und Angst eingesetzt. Erfahren Sie, was die aktuelle Forschung sagt und wann Cannabis helfen kann.
- Endometriose: Die unterschätzte Krankheit erkennen und behandelnEndometriose ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen — doch die Diagnose dauert oft Jahre. Erfahren Sie, welche Symptome typisch sind und welche Therapien helfen.
- Gefährliche Wechselwirkungen: Diese Medikamente vertragen sich nichtMillionen Deutsche nehmen täglich mehrere Medikamente gleichzeitig. Doch manche Kombinationen sind gefährlich. Erfahren Sie, welche Wechselwirkungen Sie kennen sollten.
- Stress & Burnout: Wenn die Psyche den Körper krank machtChronischer Stress und Burnout machen nicht nur psychisch, sondern auch körperlich krank. Erfahren Sie, welche Warnsignale Ihr Körper sendet und was Sie dagegen tun können.
- CBD vs. THC: Unterschiede, Wirkung und Rechtslage in DeutschlandCBD und THC sind die beiden wichtigsten Cannabinoide, unterscheiden sich aber grundlegend in Wirkung und Rechtslage. Erfahren Sie, welches Cannabinoid wofür eingesetzt wird und was in Deutschland legal ist.
Prävention
Dieser Abschnitt gibt Hinweise zur Vorbeugung und zur Reduzierung von Risikofaktoren.
Vorbeugung hängt von der Schmerzform ab:
- Regelmäßige Bewegung und Kraftaufbau
- Ergonomie und Pausen im Alltag
- Stressmanagement und Schlaf
- Frühzeitige Behandlung, um Chronifizierung zu verhindern
Bei wiederkehrenden Schmerzen lohnt sich eine ärztliche Einordnung.

Warum deinrezept.de?
Zugelassene Ärzte
Ihre Angaben werden von zugelassenen Ärzten geprüft.
Datenschutz
Ihre Daten sind SSL-verschlüsselt und werden DSGVO-konform verarbeitet.
Medizinisch geprüft
Alle Inhalte werden regelmäßig von Fachärzten überprüft und aktualisiert.
FAQ
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu diesem Thema.
Möchten Sie eine ärztliche Beurteilung?
Füllen Sie den medizinischen Fragebogen aus. Ein zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben und empfiehlt bei Eignung eine passende Therapie.
Wichtiger Hinweis
Diese Inhalte dienen der allgemeinen Information. Bei starken Schmerzen, Luftnot, Bewusstseinsstörungen, Fieber > 39°C oder schnell zunehmenden Beschwerden bitte sofort ärztliche Hilfe (Notruf 112) in Anspruch nehmen.
Verwandte Behandlungen
Weitere Behandlungen aus dem Bereich Allgemeine Medizin, die Sie interessieren könnten.
Asthma
Wir prüfen Beschwerden und mögliche Warnzeichen, damit der nächste Schritt sicher eingeordnet werden kann.
Medizinisches Cannabis
Kurzer Check zu Beschwerden, Vorerkrankungen und bisherigen Therapien zur medizinischen Einordnung.
Allergischer Schnupfen (Heuschnupfen)
Ein kurzer Fragebogen hilft, Symptome, Auslöser und bisherige Behandlung zu erfassen.
Raucherentwöhnung
Kurzer Check zu Konsum, Motivation und Rahmenbedingungen – für passende Optionen.









