Überblick
In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über das Krankheitsbild und seine Relevanz für Ihre Gesundheit.
Migräne ist weit mehr als ein gewöhnlicher Kopfschmerz. Sie zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen und betrifft Frauen häufiger als Männer. Viele Betroffene leiden unter wiederkehrenden, teils sehr starken Kopfschmerzattacken, die den Alltag erheblich einschränken.
Neben den Schmerzen treten häufig Begleitsymptome wie Übelkeit, Lichtempfindlichkeit oder Sehstörungen auf. Migräneanfälle können Stunden bis Tage andauern und sind für viele Betroffene äußerst belastend.
Es stehen verschiedene Therapieoptionen zur Verfügung, sowohl für akute Anfälle als auch zur Vorbeugung. Welche Behandlung geeignet ist, wird im Rahmen einer ärztlichen Konsultation individuell besprochen.
Was ist das?
Hier erfahren Sie, was diese Erkrankung medizinisch kennzeichnet und wie sie definiert wird.
Migräne ist eine chronische, neurologische Erkrankung, die sich durch anfallsartige Kopfschmerzen äußert. Die Schmerzen sind meist einseitig, pulsierend und nehmen bei körperlicher Aktivität zu.
Man unterscheidet verschiedene Formen:
- Migräne ohne Aura
- Migräne mit Aura (z. B. Sehstörungen vor dem Anfall)
- Chronische Migräne
Die genauen Mechanismen sind komplex. Eine zentrale Rolle spielen Veränderungen in der neuronalen Reizverarbeitung sowie entzündliche Prozesse im Gehirn.

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Ursachen
Die folgenden Informationen erläutern, welche Faktoren zur Entstehung dieser Erkrankung beitragen können.
Die Ursachen der Migräne sind nicht vollständig geklärt. Es handelt sich um ein Zusammenspiel genetischer und äußerer Faktoren.
Häufige Auslöser (Trigger) sind:
- Stress oder Entspannungsphasen nach Stress
- Schlafmangel oder unregelmäßiger Schlaf
- Hormonelle Schwankungen (z. B. Menstruation)
- Bestimmte Lebensmittel oder Alkohol
- Wetterveränderungen
Nicht jeder Trigger löst bei jeder Person einen Anfall aus.
Symptome
Dieser Abschnitt beschreibt die typischen Anzeichen und Beschwerden, auf die Sie achten sollten.
Migräne äußert sich durch charakteristische Beschwerden.
Typische Symptome sind:
- Starke, pulsierende Kopfschmerzen
- Meist einseitiger Schmerz
- Übelkeit und Erbrechen
- Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit
Aura-Symptome können sein:
- Flimmern oder Blitze im Sichtfeld
- Gefühlsstörungen
- Sprachstörungen
Warnzeichen, die ärztlich abgeklärt werden sollten, sind plötzlich einsetzende, sehr starke Kopfschmerzen oder neue neurologische Symptome.

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Diagnose
Im Folgenden erfahren Sie, wie diese Erkrankung durch ärztliche Untersuchungen festgestellt wird.
Die Diagnose der Migräne erfolgt anhand der typischen Symptome und der Krankengeschichte.
Bildgebende Verfahren wie MRT oder CT sind nur bei untypischem Verlauf oder Warnzeichen notwendig.
Ein Kopfschmerztagebuch hilft, Anfallshäufigkeit, Auslöser und Therapieerfolg einezuschätzen.
Im Rahmen einer Online-Konsultation können Symptome strukturiert erfasst und eine Therapieempfehlung ausgesprochen werden.
Behandlung
Hier werden die verfügbaren Therapieoptionen und deren Wirkungsweise erläutert.
Die Behandlung der Migräne gliedert sich in Akuttherapie und Prophylaxe.
Akuttherapie:
- Schmerzmittel wie Ibuprofen oder ASS
- Triptane bei mittelschweren bis schweren Anfällen
- Antiemetika bei Übelkeit
Prophylaxe:
- Betablocker
- Antidepressiva
- Antikonvulsiva
- CGRP-Antikörper bei schwerer Migräne
Wichtige Hinweise:
- Schmerzmittel nicht zu häufig einnehmen (Gefahr von Medikamentenübergebrauchskopfschmerz)
- Therapie individuell anpassen
Verfügbare Medikamente
Für die Behandlung stehen verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente zur Verfügung. Klicken Sie auf ein Medikament, um mehr über Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen zu erfahren.
Prävention
Dieser Abschnitt gibt Hinweise zur Vorbeugung und zur Reduzierung von Risikofaktoren.
Zur Vorbeugung von Migräneanfällen sind regelmäßige Lebensgewohnheiten wichtig.
Empfohlen werden:
- Regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus
- Stressmanagement
- Ausdauersport
- Vermeidung bekannter Trigger
Nicht-medikamentöse Maßnahmen können die medikamentöse Therapie sinnvoll ergänzen.

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FAQ
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu diesem Thema.
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