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Leios
Verhütung

Leios

Kombinierte Antibabypille mit Levonorgestrel und Ethinylestradiol.

Verschreibungspflichtig
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Was ist Leios?

Leios® ist eine kombinierte hormonelle Einphasen-Verhütungspille des Herstellers Pfizer. Sie gehört zu den sogenannten Mikropillen, da sie eine besonders niedrige Östrogendosis enthält. Leios® wird zur Verhütung einer Schwangerschaft eingesetzt.

Wirkstoffe & Wirkungsweise

Wirkstoff: Levonorgestrel 0,1 mg, Ethinylestradiol 0,02 mg

Leios® verhindert eine Schwangerschaft durch das Zusammenspiel ihrer beiden Hormone Levonorgestrel (ein Gestagen) und Ethinylestradiol (ein Östrogen) mittels mehrerer Mechanismen:

Ovulationshemmung: Die Hormone unterdrücken die Ausschüttung von Hormonen aus der Hirnanhangdrüse, die normalerweise den Eisprung auslösen würden. Dadurch reifen keine Eizellen heran, und ein Eisprung findet nicht statt.

Veränderung des Gebärmutterhalsschleims: Der Schleim am Gebärmutterhals (Zervixschleim) wird dicker und zäher, was das Eindringen von Spermien in die Gebärmutter erschwert und somit die Befruchtung verhindert.

Veränderung der Gebärmutterschleimhaut: Die Gebärmutterschleimhaut wird so verändert, dass sich eine eventuell doch befruchtete Eizelle nicht einnisten kann.

Für wen ist es geeignet?

Leios® ist geeignet für Frauen, die:

  • Einen hormonellen Empfängnisschutz wünschen.
  • Eine niedrig dosierte Pille mit geringem Östrogengehalt bevorzugen.
  • Unter 35 Jahre alt sind und keine bekannten Risikofaktoren für thrombembolische Ereignisse aufweisen.

Leios® schützt nicht vor HIV-Infektionen und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

Verfügbare Dosierungen

Wirkstoffgehalt:

  • Levonorgestrel: 0,1 mg pro Tablette
  • Ethinylestradiol: 0,02 mg pro Tablette

Leios® ist eine niedrig dosierte Mikropille, bei der jede Tablette die gleiche Menge an Wirkstoffen enthält. Die Dauer der Einnahme richtet sich nach Ihrem individuellen Wunsch nach hormoneller Verhütung, solange die Vorteile die möglichen Risiken überwiegen und Ihr Arzt dies befürwortet.

Darreichung und Packungsgrößen

Laut Arzneimittelkatalog ist eine Packungsvariante gelistet: eine Stärke in einer Packungsgröße.

Darreichungsform
Überzogene Tablette
Stärken
100 µg/20 µg
Packungsgrößen
63 Stk
StärkePackungPZNReichweite
100 µg/20 µg63 Stk0745195884 Tage

Gelistete Packungen laut Arzneimittelkatalog. Welche davon aktuell lieferbar sind und was sie kosten, steht in der Preisübersicht.

Die Pharmazentralnummer (PZN) ist die bundesweit eindeutige Kennnummer einer Packung.

Die Reichweite ist der im Katalog hinterlegte Wert für die übliche Dosierung. Wie lange eine Packung tatsächlich reicht, hängt von der ärztlich festgelegten Dosis ab.

Einnahmehinweise

Beginn der Einnahme:

  • Ohne vorherige hormonelle Verhütung: Beginnen Sie die Einnahme am ersten Tag Ihrer Monatsblutung. Dies gewährleistet sofortigen Schutz.
  • Nach einer anderen kombinierten Pille, Pflaster oder Vaginalring: Beginnen Sie Leios® am Tag nach der letzten wirkstoffhaltigen Tablette Ihres vorherigen Präparats oder am Tag der Entfernung des Pflasters/Rings.
  • Nach einem reinen Gestagenpräparat: Von der Minipille können Sie an jedem Tag wechseln, von einem Implantat oder einer Hormonspirale am Tag der Entfernung, von der Hormonspritze zum Termin der nächsten Spritze. In allen Fällen verwenden Sie in den ersten 7 Tagen zusätzlich eine nicht-hormonelle Verhütungsmethode.
  • Nach einer Geburt oder einer Fehlgeburt im zweiten Schwangerschaftsdrittel: Beginnen Sie frühestens 28 Tage danach, weil das Thromboserisiko in der Zeit nach der Entbindung erhöht ist, und verwenden Sie in den ersten 7 Tagen zusätzlich eine nicht-hormonelle Verhütungsmethode. Hatten Sie bereits Geschlechtsverkehr, muss vorher eine Schwangerschaft ausgeschlossen oder die erste Monatsblutung abgewartet werden. Zur Stillzeit siehe Gegenanzeigen.

Regelmäßige Einnahme: Nehmen Sie täglich eine überzogene Tablette Leios® über 21 aufeinanderfolgende Tage ein. Wählen Sie eine feste Uhrzeit, um die Einnahme nicht zu vergessen. Nach 21 Tagen folgt eine 7-tägige Einnahmepause. Während dieser Pause setzt üblicherweise die Entzugsblutung ein. Am achten Tag beginnen Sie mit einem neuen Blisterstreifen, auch wenn Ihre Blutung noch anhält oder noch nicht eingesetzt hat.

Erbrechen oder Durchfall: Wenn Sie innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach der Einnahme erbrechen oder schweren Durchfall haben, werden die Wirkstoffe möglicherweise nicht vollständig aufgenommen. Gehen Sie dann vor wie unten unter Vergessene Einnahme beschrieben. Die zusätzliche Tablette nehmen Sie aus einem anderen Blisterstreifen. Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden verwenden Sie zusätzlich eine nicht-hormonelle Verhütungsmethode und informieren Ihren Arzt.

Vergessene Einnahme:

  • Weniger als 12 Stunden Verspätung: Holen Sie die Einnahme sofort nach. Der Empfängnisschutz bleibt erhalten.
  • Mehr als 12 Stunden Verspätung: Der Empfängnisschutz kann beeinträchtigt sein. Nehmen Sie die vergessene Tablette sofort ein, auch wenn dies bedeutet, zwei Tabletten an einem Tag einzunehmen. Die übrigen Tabletten nehmen Sie wieder zur gewohnten Zeit ein. Wie es weitergeht, hängt von der Einnahmewoche ab:
  • 1. Woche: Verwenden Sie in den nächsten 7 Tagen zusätzlich eine nicht-hormonelle Verhütungsmethode (z.B. Kondome). Hatten Sie in den 7 Tagen davor Geschlechtsverkehr, kann eine Schwangerschaft eingetreten sein.
  • 2. Woche: Haben Sie die Tabletten an den 7 Tagen vor der vergessenen Tablette richtig eingenommen, brauchen Sie keinen zusätzlichen Schutz. Sonst oder wenn Sie mehr als 1 Tablette vergessen haben, verwenden Sie 7 Tage lang zusätzlich Kondome.
  • 3. Woche: Beginnen Sie den nächsten Blisterstreifen direkt nach dem aktuellen, ohne Einnahmepause. Sie können stattdessen auch die Einnahme abbrechen und die Pause vorziehen, die dann höchstens 7 Tage dauert, die vergessenen Tage mitgezählt. Beides gilt ohne zusätzlichen Schutz nur, wenn Sie die Tabletten an den 7 Tagen davor richtig eingenommen haben. Sonst beginnen Sie den nächsten Blisterstreifen ohne Pause und verwenden 7 Tage lang zusätzlich Kondome.

Bleibt die Abbruchblutung nach vergessenen Tabletten oder bereits zum zweiten Mal aus, muss vor dem nächsten Blisterstreifen eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden.

Gegenanzeigen

Darf nicht eingenommen werden bei:

  • Überempfindlichkeit gegenüber Levonorgestrel, Ethinylestradiol oder einem der sonstigen Bestandteile von Leios®.
  • Bestehenden oder früheren Blutgerinnseln (Thrombosen) in den Beinen (tiefe Venenthrombose), der Lunge (Lungenembolie) oder anderen Organen.
  • Einem hohen Risiko für Blutgerinnsel in Venen oder Arterien, weil mehrere Risikofaktoren zusammenkommen, oder einem hohen Risiko für Blutgerinnsel in Arterien durch einen einzelnen schwerwiegenden Risikofaktor wie Rauchen.
  • Größeren Operationen mit längerer Bettlägerigkeit. Vor einer geplanten Operation wird Leios® mindestens 4 Wochen vorher abgesetzt und frühestens 2 Wochen nach vollständiger Mobilisierung wieder eingenommen.
  • Bestehenden oder früheren Herzinfarkt oder Schlaganfall.
  • Bestehenden oder früheren Erkrankungen, die das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen (z.B. Angina Pectoris, transitorische ischämische Attacke).
  • Einer bekannten erblichen oder erworbenen Neigung zu Blutgerinnseln, zum Beispiel Faktor-V-Leiden, einem Antithrombin-III-, Protein-C- oder Protein-S-Mangel, Hyperhomocysteinämie oder Antiphospholipid-Antikörpern.
  • Herzklappenerkrankungen oder Herzrhythmusstörungen, die Blutgerinnsel begünstigen.
  • Diabetes mellitus mit Gefäßschäden.
  • Sehr hohem Blutdruck (Werte über 140/90 mmHg).
  • Schweren Fettstoffwechselstörungen sowie einer bestehenden oder früheren Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) bei stark erhöhten Blutfetten (Triglyzeriden).
  • Bestehenden oder früheren Lebererkrankungen, solange sich die Leberwerte nicht normalisiert haben, sowie bestehenden oder früheren gutartigen oder bösartigen Lebertumoren.
  • Migräne mit Aura in der Vorgeschichte.
  • Bestehenden oder Verdacht auf geschlechtshormonabhängige Krebserkrankungen (z.B. Brustkrebs, Gebärmutterkrebs).
  • Unerklärlichen vaginalen Blutungen.
  • Ausbleibender Monatsblutung ohne bekannte Ursache.
  • Schwangerschaft oder Verdacht auf Schwangerschaft.
  • Gleichzeitiger Behandlung einer Hepatitis C mit Arzneimitteln, die Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten.
  • Stillzeit (Leios® sollte bis zum vollständigen Abstillen nicht eingenommen werden, weil die Milchmenge abnehmen kann und geringe Wirkstoffmengen in die Muttermilch übergehen).

Informieren Sie Ihren Arzt unbedingt über alle bestehenden Gesundheitszustände und Risikofaktoren, wie z.B. Rauchen, starkes Übergewicht, Alter über 35 Jahre, Herz- oder Nierenerkrankungen, Epilepsie, Depressionen oder ein erbliches oder erworbenes Angioödem (Östrogene können dessen Beschwerden auslösen oder verschlimmern), da diese die Eignung von Leios® beeinflussen können.

Leios® enthält Lactose und Sucrose (Zucker). Bei seltener erblicher Galactose- oder Fructose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Sie Leios® nicht einnehmen.

Mögliche Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Anwenderinnen):

  • Kopfschmerzen (einschließlich Migräne)
  • Schmier- und Zwischenblutungen

Häufige Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10 Anwenderinnen):

  • Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmung, Nervosität
  • Benommenheit, Schwindel
  • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
  • Akne
  • Brustschmerzen, Empfindlichkeit der Brust, Brustdrüsensekretion
  • Veränderungen des Geschlechtstriebs (Libido)
  • Vermehrter vaginaler Ausfluss, Scheidenentzündung (einschließlich Pilzbefall)
  • Ausbleiben der Periodenblutung oder veränderte Stärke der Monatsblutung
  • Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe (Ödeme)
  • Gewichtsveränderungen (Zunahme oder Abnahme)

Seltene Nebenwirkungen (bis zu 1 von 1.000 Anwenderinnen):

  • Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie (venöse oder arterielle Thromboembolie), z. B. tiefe Beinvenenthrombose, Lungenembolie, Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Allergische Reaktionen, auch schwere Reaktionen mit Atem- und Kreislaufbeschwerden, und Schwellungen von Haut und Schleimhäuten (Angioödem)

Die Einnahme kombinierter Pillen wie Leios® ist außerdem mit einem erhöhten Risiko für gutartige Lebertumoren, für Gebärmutterhalskrebs und seine Vorstufen sowie mit einem geringfügig erhöhten Brustkrebsrisiko verbunden. Sehr selten treten bösartige Lebertumoren auf.

Beenden Sie die Einnahme und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe, wenn Anzeichen eines Blutgerinnsels auftreten, z. B. eine einseitige Schwellung oder Schmerzen im Bein, plötzliche Atemnot oder plötzlicher Husten, stechende Brustschmerzen, plötzliche Taubheit oder Schwäche in Gesicht, Arm oder Bein, plötzliche Sehstörungen oder plötzliche, starke Kopfschmerzen. Beenden Sie die Einnahme ebenso und wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn erstmals eine Migräne auftritt oder sich eine Migräne verschlechtert, wenn Kopfschmerzen ungewohnt häufig, anhaltend oder stark auftreten, bei starken Oberbauchschmerzen oder bei einer Gelbfärbung von Haut oder Augen.

Depressionen: Depressionen können schwerwiegend sein und sind ein bekannter Risikofaktor für suizidales Verhalten und Suizid. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Stimmungsschwankungen oder depressive Beschwerden bemerken, auch wenn diese kurz nach Beginn der Einnahme auftreten.

Bitte beachten Sie, dass dies keine vollständige Liste aller möglichen Nebenwirkungen ist. Eine ausführliche Übersicht finden Sie in der Packungsbeilage Ihres Medikaments. Bei Auftreten von schwerwiegenden oder anhaltenden Nebenwirkungen konsultieren Sie bitte umgehend einen Arzt.

Wechselwirkungen

Arzneimittel, die die Verhütungswirkung abschwächen können:

  • z. B. Rifampicin, Rifabutin, Barbiturate, Mittel gegen Epilepsie (Barbexaclon, Carbamazepin, Phenytoin, Primidon, Oxcarbazepin, Topiramat, Felbamat), Griseofulvin, Modafinil, einige Protease-Hemmer (z. B. Ritonavir) und Mittel mit Johanniskraut
  • Diese Arzneimittel können zu Durchbruchblutungen und zum Versagen der Verhütung führen. Während der gesamten Behandlung und bis zu 28 Tage danach ist zusätzlich eine Barrieremethode (z. B. Kondom) nötig. Läuft die Behandlung über das Ende eines Blisterstreifens hinaus, wird der nächste Blisterstreifen ohne die übliche Pause direkt begonnen. Bei einer Langzeitbehandlung sollte vorzugsweise nicht hormonell verhütet werden.
  • Mittel mit Johanniskraut sollen nicht zusammen mit Leios® angewendet werden. Ihre Wirkung auf die Verhütung kann bis zu zwei Wochen nach dem Absetzen anhalten.
  • Arzneimittel, die die Darmbewegung beschleunigen (z. B. Metoclopramid), können die Aufnahme der Hormone verringern.

Mittel gegen Hepatitis C:

  • Leios® darf nicht zusammen mit Arzneimitteln angewendet werden, die Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten. Bei diesen Kombinationen wurden erhöhte Leberwerte (ALT) beobachtet. Vor Beginn einer solchen Behandlung muss auf eine andere Verhütungsmethode gewechselt werden (z. B. ein reines Gestagenpräparat oder eine nicht hormonelle Methode). Leios® kann 2 Wochen nach dem Ende dieser Behandlung wieder eingenommen werden.

Arzneimittel, die die Hormonspiegel verändern können:

  • Viele Protease-Hemmer gegen HIV und Hepatitis C sowie nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmer (z. B. Nevirapin) können die Hormonspiegel erhöhen oder senken.
  • Manche Mittel gegen Pilzinfektionen (z. B. Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol), Verapamil, Diltiazem, Makrolid-Antibiotika (z. B. Clarithromycin, Erythromycin), Atorvastatin, Etoricoxib, Paracetamol, Ascorbinsäure (Vitamin C) und Grapefruitsaft können die Hormonspiegel erhöhen.

Wirkung von Leios® auf andere Arzneimittel:

  • Leios® kann die Spiegel anderer Arzneimittel erhöhen, z. B. von Diazepam, Ciclosporin, Theophyllin, Melatonin, Tizanidin und Glukokortikoiden.
  • Leios® kann die Spiegel anderer Arzneimittel senken, z. B. von Lamotrigin, Lorazepam, Morphin und Clofibrat.
  • Der Bedarf an Insulin oder Tabletten gegen Diabetes kann sich ändern.

Labortests:

  • Die Pille kann die Ergebnisse bestimmter Labortests verändern, z. B. der Leber-, Schilddrüsen-, Nebennieren- und Nierenfunktion sowie Werte des Zuckerstoffwechsels und der Blutgerinnung.

Häufige Fragen

Leios® ist eine kombinierte hormonelle Antibabypille (Mikropille) mit den Wirkstoffen Levonorgestrel und Ethinylestradiol. Sie wird zur Empfängnisverhütung eingesetzt, um eine Schwangerschaft zu verhindern.

Leios® wirkt, indem es den Eisprung unterdrückt, den Schleim am Gebärmutterhals verdickt, um Spermien am Eindringen zu hindern, und die Gebärmutterschleimhaut so verändert, dass sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten kann.

Wenn die Einnahme um weniger als 12 Stunden verspätet ist, nehmen Sie die Tablette sofort ein; der Schutz bleibt erhalten. Bei mehr als 12 Stunden Verspätung ist der Schutz beeinträchtigt. Nehmen Sie die Tablette sofort ein, auch wenn Sie dadurch 2 Tabletten an einem Tag einnehmen. Was danach gilt, hängt von der Einnahmewoche ab. In der 1. Woche verwenden Sie 7 Tage lang zusätzlich eine nicht-hormonelle Verhütungsmethode. In der 2. Woche ist das nur nötig, wenn Sie in den 7 Tagen davor nicht jede Tablette richtig eingenommen oder mehr als 1 Tablette vergessen haben. In der 3. Woche beginnen Sie den nächsten Blisterstreifen ohne Einnahmepause und verwenden zusätzlich 7 Tage lang eine nicht-hormonelle Verhütungsmethode, wenn Sie in den 7 Tagen davor nicht jede Tablette richtig eingenommen haben. Einzelheiten stehen in der Packungsbeilage.

Ja, mit 0,02 mg Ethinylestradiol pro Tablette gehört Leios® zu den Mikropillen, die eine besonders geringe Östrogenmenge enthalten.

Wie alle kombinierten hormonellen Verhütungsmittel erhöht auch Leios® das Risiko für Blutgerinnsel (Thrombosen) im Vergleich zur Nichtanwendung. Von 10.000 Frauen, die keine kombinierte hormonelle Verhütung anwenden und nicht schwanger sind, erleiden etwa 2 im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel in einer Vene, unter einer Pille mit Levonorgestrel wie Leios® etwa 6. Das Risiko ist im ersten Anwendungsjahr am höchsten und kann nach einer Pause von 4 oder mehr Wochen wieder erhöht sein. Ihr Arzt wird Ihre persönlichen Risikofaktoren sorgfältig abwägen.

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Wichtiger Hinweis

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder zur Eignung dieses Medikaments wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.

Pflichthinweis

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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