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Foster NEXThaler
Asthma & Atemwege

Foster NEXThaler

Pulverinhalator mit Beclometason und Formoterol zur Langzeitbehandlung von Asthma.

Verschreibungspflichtig
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Was ist Foster NEXThaler?

Foster NEXThaler ist ein verschreibungspflichtiger Pulverinhalator (Trockenpulverinhalator) zur Behandlung von Asthma bei Erwachsenen. Er enthält das inhalative Kortikosteroid Beclometasondipropionat und den langwirksamen Beta-2-Agonisten Formoterolfumarat in Kombination.

Wirkstoffe & Wirkungsweise

Wirkstoff: Beclometason/Formoterol

Beclometason wirkt entzündungshemmend in den Atemwegen und reduziert die chronische Entzündung bei Asthma. Formoterol entspannt die Muskulatur der Bronchien und erweitert sie rasch. Die Kombination bietet sowohl schnelle Bronchienerweiterung als auch langfristige Entzündungskontrolle.

Für wen ist es geeignet?

Erwachsene ab 18 Jahren mit Asthma bronchiale, bei denen eine Kombinationstherapie aus inhalativem Kortikosteroid und langwirksamem Beta-2-Agonisten angezeigt ist. Foster NEXThaler ist nicht zur Anfangsbehandlung von Asthma bestimmt und sollte nicht begonnen werden, während sich das Asthma deutlich oder akut verschlechtert (Exazerbation).

Verfügbare Dosierungen

Übliche Dosierung (Stärke 100/6 Mikrogramm) als reine Erhaltungstherapie: 1-2 Inhalationen zweimal täglich (morgens und abends), höchstens 4 Inhalationen am Tag. Als Erhaltungs- und Bedarfstherapie: 1 Inhalation morgens und 1 Inhalation abends, bei Asthmabeschwerden zusätzlich 1 Inhalation, bei anhaltenden Beschwerden nach einigen Minuten eine weitere, höchstens 8 Inhalationen am Tag. Wenn Sie täglich mehrfach zusätzliche Inhalationen brauchen, sollten Sie dringend ärztlichen Rat einholen. Die genaue Dosis wird vom Arzt festgelegt. Wenden Sie Foster NEXThaler jeden Tag an, auch wenn Sie keine Beschwerden haben. Beenden Sie die Behandlung nicht plötzlich, die Dosis sollte vorher nach ärztlicher Absprache schrittweise verringert werden.

Darreichung und Packungsgrößen

Laut Arzneimittelkatalog sind 2 Packungsvarianten gelistet: 2 Stärken in einer Packungsgröße.

Darreichungsform
Pulver zur Inhalation
Stärken
100/6 µg, 200/6 µg
Packungsgrößen
120 Hübe
StärkePackungPZNReichweite
100/6 µg120 Hübe2092888530 Tage
200/6 µg120 Hübe1130546430 Tage

Gelistete Packungen laut Arzneimittelkatalog. Welche davon aktuell lieferbar sind und was sie kosten, steht in der Preisübersicht.

Die Pharmazentralnummer (PZN) ist die bundesweit eindeutige Kennnummer einer Packung.

Die Reichweite ist der im Katalog hinterlegte Wert für die übliche Dosierung. Wie lange eine Packung tatsächlich reicht, hängt von der ärztlich festgelegten Dosis ab.

Einnahmehinweise

Den NEXThaler aufrechthalten, Deckel öffnen, tief ausatmen, Mundstück umschließen, kräftig und tief einatmen, kurz Atem anhalten. Nach Anwendung Mund mit Wasser ausspülen. Bessern sich Ihre Beschwerden unter der Behandlung nicht oder werden sie schlimmer, holen Sie ärztlichen Rat ein. Eine plötzliche und zunehmende Verschlechterung des Asthmas kann lebensbedrohlich sein, lassen Sie sich dann dringend ärztlich untersuchen.

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen Beclometason, Formoterol oder Milchprotein sowie bei der seltenen erblichen Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption (enthält Lactose).

Schwangerschaft und Stillzeit: Zur Anwendung in der Schwangerschaft liegen keine relevanten klinischen Daten vor. Foster NEXThaler sollte in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der erwartete Nutzen die möglichen Risiken übersteigt. Formoterol wird in der Schwangerschaft, besonders am Ende der Schwangerschaft und während der Wehen, nicht empfohlen, es sei denn, es gibt keine bewährte sicherere Alternative. In der Stillzeit wird nach Abwägung von Nutzen und Risiko entschieden, ob das Stillen oder die Behandlung unterbrochen wird.

Mögliche Nebenwirkungen

Häufig: Zittern. Gelegentlich: Heiserkeit, Halsreizung, Mundsoor (Pilzbefall), Kopfschmerzen, schneller oder verlangsamter Herzschlag, Brustenge (Angina pectoris), Durchblutungsstörung des Herzmuskels (Myokardischämie). Außerdem durch Formoterol möglich (Häufigkeit nicht angegeben): Herzklopfen, Muskelkrämpfe. Wie bei anderen Inhalationstherapien kann unmittelbar nach der Inhalation eine Verengung der Atemwege auftreten (paradoxer Bronchospasmus), erkennbar an verstärktem pfeifendem Atmen, Husten oder Kurzatmigkeit. Wenden Sie dann sofort ein schnellwirksames Notfallspray an, inhalieren Sie Foster NEXThaler nicht weiter und holen Sie umgehend ärztlichen Rat ein. Beobachtet wurden außerdem allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, Hautrötung und Schwellungen an Augen, Gesicht, Lippen und Rachen (Angioödem).

Wechselwirkungen

Betablocker (auch Augentropfen) sollten bei Asthma vermieden werden, sie können die Wirkung von Formoterol abschwächen oder hemmen. Wechselwirkungen außerdem mit MAO-Hemmern, bestimmten Antidepressiva, weiteren Beta-Agonisten, Theophyllin, starken CYP3A-Hemmern (z. B. Ritonavir, Cobicistat), Kortison und Entwässerungsmitteln (können zusammen mit Formoterol den Kaliumspiegel senken), Digitalis-Präparaten (ein niedriger Kaliumspiegel erhöht dann die Anfälligkeit für Herzrhythmusstörungen), QT-Intervall-verlängernden Arzneimitteln. Ist eine Narkose mit halogenierten Narkosemitteln geplant, sollte Foster NEXThaler wegen des Risikos von Herzrhythmusstörungen mindestens 12 Stunden vor Narkosebeginn nicht mehr angewendet werden.

Häufige Fragen

Ja, das Ausspülen mit Wasser nach der Inhalation reduziert das Risiko eines Pilzbefalls im Mund (Mundsoor).

Foster NEXThaler ist zur regelmäßigen Langzeitbehandlung gedacht. Wie Sie akute Asthmabeschwerden behandeln, legt Ihr Arzt fest: Entweder Sie verwenden dafür ein separates schnellwirksames Notfallspray wie Salbutamol, oder Ihr Arzt verordnet Foster NEXThaler 100/6 Mikrogramm als Erhaltungs- und Bedarfstherapie. Dann inhalieren Sie bei Beschwerden zusätzlich Foster NEXThaler. Halten Sie Ihr Notfallmittel jederzeit griffbereit.

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Wichtiger Hinweis

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder zur Eignung dieses Medikaments wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.

Pflichthinweis

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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