Was ist Fosfuro®?
Fosfuro® ist ein verschreibungspflichtiges Einmal-Antibiotikum als Granulat zur oralen Einnahme. Der Wirkstoff Fosfomycin-Trometamol wirkt gegen die häufigsten Erreger von akuten Harnwegsinfektionen.
Wirkstoffe & Wirkungsweise
Wirkstoff: Fosfomycin
Fosfomycin blockiert ein bakterielles Enzym und hemmt dadurch die Zellwandsynthese der Bakterien. Dies führt zum Absterben der Bakterien. Der Wirkstoff wird im Urin angereichert und dort besonders wirksam.
Für wen ist es geeignet?
Frauen und weibliche Jugendliche über 12 Jahre zur Behandlung akuter unkomplizierter Blasenentzündung (Zystitis). Bei Männern gelten Harnwegsinfektionen im Allgemeinen als kompliziert, dafür ist Fosfuro® nicht vorgesehen.
Verfügbare Dosierungen
Einmalige Dosis von 3 g Fosfomycin als Granulat.
Darreichung und Packungsgrößen
Laut Arzneimittelkatalog ist eine Packungsvariante gelistet: eine Stärke in einer Packungsgröße.
- Darreichungsform
- Granulat
- Stärken
- 3000 mg
- Packungsgrößen
- 1 Stück
| Stärke | Packung | PZN | Reichweite |
|---|---|---|---|
| 3000 mg | 1 Stück | 04842055 | 0 Tage |
Gelistete Packungen laut Arzneimittelkatalog. Welche davon aktuell lieferbar sind und was sie kosten, steht in der Preisübersicht.
Die Pharmazentralnummer (PZN) ist die bundesweit eindeutige Kennnummer einer Packung.
Die Reichweite ist der im Katalog hinterlegte Wert für die übliche Dosierung. Wie lange eine Packung tatsächlich reicht, hängt von der ärztlich festgelegten Dosis ab.
Einnahmehinweise
Den Beutelinhalt in einem Glas Wasser auflösen und auf nüchternen Magen einnehmen, idealerweise abends vor dem Schlafengehen. In der Schwangerschaft sollte Fosfuro® nur angewendet werden, wenn Ihr Arzt dies für eindeutig notwendig hält. Fosfomycin geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. In der Stillzeit kann die Einzeldosis angewendet werden, wenn dies eindeutig notwendig ist.
Gegenanzeigen
Nicht einnehmen bei Überempfindlichkeit gegen Fosfomycin oder einen der sonstigen Bestandteile (darunter der Farbstoff Gelborange S, E110), schwerer Nierenfunktionsstörung oder während einer Dialysebehandlung. Ebenfalls nicht einnehmen bei der seltenen erblichen Fructose-Unverträglichkeit, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel, da das Granulat Sucrose und Glucose enthält.
Mögliche Nebenwirkungen
Häufig: Durchfall, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Entzündung von Scheide und äußerem Genitalbereich (Vulvovaginitis). Schwindel kann bei einigen Patientinnen die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Gelegentlich: Erbrechen, Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz. Häufigkeit nicht bekannt: allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) bis hin zum anaphylaktischen Schock, Schwellung von Haut und Schleimhäuten (Angioödem), Antibiotika-bedingte Darmentzündung (Kolitis). Bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion holen Sie sofort ärztliche Notfallhilfe. Tritt während oder nach der Einnahme Durchfall auf, kann eine Antibiotika-bedingte Darmentzündung die Ursache sein. Lassen Sie das ärztlich abklären und nehmen Sie keine Mittel ein, die die Darmbewegung hemmen.
Wechselwirkungen
Metoclopramid senkt die Fosfomycin-Konzentration in Blut und Urin, die gleichzeitige Einnahme sollte vermieden werden. Andere Arzneimittel, die die Magen-Darm-Bewegung anregen, können ähnlich wirken. Nahrung verzögert die Aufnahme. Bei Patienten unter Antibiotikabehandlung wurden zahlreiche Fälle einer verstärkten Wirkung von Gerinnungshemmern zum Einnehmen (orale Antikoagulanzien, Veränderung des INR-Werts) gemeldet.
Häufige Fragen
Während der Antibiotikabehandlung sollte Alkohol vermieden werden, um die Heilung nicht zu beeinträchtigen.
Fosfomycin ist für unkomplizierte Blasenentzündungen vorgesehen. Bei Fieber, Flankenschmerzen oder Blut im Urin bitte sofort einen Arzt aufsuchen. Bei anhaltender Infektion wird eine gründliche ärztliche Untersuchung und Überprüfung der Diagnose empfohlen.
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Wichtiger Hinweis
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder zur Eignung dieses Medikaments wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.
Pflichthinweis
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.





