Was ist Fosfomycin Aristo®?
Fosfomycin Aristo® ist ein verschreibungspflichtiges Breitspektrum-Antibiotikum als Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen. Es wird als Einmal-Therapie bei akuter, unkomplizierter Blasenentzündung (Zystitis) bei Frauen und weiblichen Jugendlichen eingesetzt.
Wirkstoffe & Wirkungsweise
Wirkstoff: Fosfomycin
Fosfomycin hemmt die Zellwandsynthese der Bakterien und wirkt dadurch bakterizid (bakterientötend). Es ist wirksam gegen die häufigsten Erreger von Harnwegsinfekten wie E. coli. Nach der Einnahme reichert sich der Wirkstoff im Urin an.
Für wen ist es geeignet?
Frauen und weibliche Jugendliche ab 12 Jahren mit akuter unkomplizierter Blasenentzündung. In der Schwangerschaft nur anwenden, wenn es eindeutig notwendig ist. In der Stillzeit kann eine Einzeldosis angewendet werden, wenn es eindeutig notwendig ist. Fosfomycin geht in geringen Mengen in die Muttermilch über.
Verfügbare Dosierungen
Einmalige Dosis von 3 g Fosfomycin (entspricht einem Beutel Pulver).
Darreichung und Packungsgrößen
Laut Arzneimittelkatalog ist eine Packungsvariante gelistet: eine Stärke in einer Packungsgröße.
- Darreichungsform
- Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
- Stärken
- 3000 mg
- Packungsgrößen
- 1 Stück
| Stärke | Packung | PZN | Reichweite |
|---|---|---|---|
| 3000 mg | 1 Stück | 07120894 | 0 Tage |
Gelistete Packungen laut Arzneimittelkatalog. Welche davon aktuell lieferbar sind und was sie kosten, steht in der Preisübersicht.
Die Pharmazentralnummer (PZN) ist die bundesweit eindeutige Kennnummer einer Packung.
Die Reichweite ist der im Katalog hinterlegte Wert für die übliche Dosierung. Wie lange eine Packung tatsächlich reicht, hängt von der ärztlich festgelegten Dosis ab.
Einnahmehinweise
Das Pulver in einem Glas Wasser (ca. 100 ml) auflösen und auf nüchternen Magen einnehmen, am besten abends vor dem Schlafengehen nach der letzten Blasenentleerung. Es wurde über Schwindel berichtet. Er kann bei einigen Patientinnen die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen Fosfomycin oder einen der sonstigen Bestandteile, erblicher Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption, Saccharase-Isomaltase-Mangel (enthält Saccharose). Nicht empfohlen bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <10 ml/min).
Mögliche Nebenwirkungen
Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, Übelkeit, Scheidenentzündung, Bauchschmerzen, Verdauungsbeschwerden. Gelegentlich: Hautausschlag, Erbrechen. Häufigkeit nicht bekannt: schwere allergische Reaktionen bis zum anaphylaktischen Schock, Schwellung von Haut und Schleimhäuten (Angioödem), antibiotikabedingte Darmentzündung (Kolitis). Bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion sofort ärztliche Hilfe holen. Bei Durchfall während oder nach der Behandlung ärztlich abklären lassen, ob eine solche Darmentzündung vorliegt, und keine Mittel einnehmen, die die Darmbewegung hemmen.
Wechselwirkungen
Wechselwirkung mit Metoclopramid (verminderte Fosfomycin-Wirkung). Unter Antibiotika wurde vielfach eine verstärkte Wirkung von Gerinnungshemmern zum Einnehmen gemeldet (veränderter INR-Wert). Nahrung verzögert die Aufnahme von Fosfomycin, daher auf nüchternen Magen oder etwa 2 bis 3 Stunden nach einer Mahlzeit einnehmen.
Häufige Fragen
Am besten abends vor dem Schlafengehen nach der letzten Blasenentleerung auf nüchternen Magen. So kann der Wirkstoff länger in der Blase wirken.
Eine Besserung tritt meist innerhalb von 24-48 Stunden ein. Bei anhaltenden Beschwerden nach 3 Tagen bitte erneut einen Arzt konsultieren.
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Wichtiger Hinweis
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder zur Eignung dieses Medikaments wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.
Pflichthinweis
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.





