Qu'est-ce que Talvosilen forte® Suppositorien ?
Talvosilen forte® Suppositorien sind ein Kombinationspräparat mit zwei schmerzstillenden Wirkstoffen: Paracetamol und dem Opioid Codein. Sie werden als Zäpfchen angewendet.
Paracetamol (Acetaminophen) wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend, hat aber im Gegensatz zu NSAR keine nennenswerte entzündungshemmende Wirkung.
Wegen des Codeins darf Talvosilen forte® in der Schwangerschaft, besonders in den ersten drei Monaten, nur nach strenger ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden. Bei nahender Geburt oder drohender Frühgeburt darf es nicht angewendet werden.
In niedrigen Dosierungen ist Paracetamol rezeptfrei. Höhere Einzeldosen und Kombinationspräparate (z. B. Talvosilen forte® mit Codein) sind verschreibungspflichtig.
Principes actifs et mode d'action
Principe actif : Paracetamol/Codein
Das Zäpfchen enthält zwei Schmerzmittel, die an verschiedenen Stellen ansetzen.
Paracetamol dämpft die Schmerzwahrnehmung im zentralen Nervensystem und senkt Fieber. Es wirkt kaum entzündungshemmend.
Codein gehört zu den Opioiden. Im Körper wird ein Teil davon in Morphin umgewandelt, das an Opioidrezeptoren im Rückenmark und Gehirn andockt und die Weiterleitung von Schmerzsignalen abschwächt. Zusätzlich dämpft es den Hustenreiz.
Weil beide Wirkstoffe an unterschiedlichen Punkten angreifen, ergänzen sie sich. Die Kombination ist für mäßig starke bis starke Schmerzen gedacht, bei denen ein einzelnes Schmerzmittel nicht ausreicht.
Wie stark Codein wirkt, ist von Mensch zu Mensch verschieden: Die Umwandlung in Morphin hängt von einem Enzym ab, das unterschiedlich aktiv sein kann. Bei manchen wirkt es deshalb kaum, bei anderen unerwartet stark.
À qui s'adresse-t-il ?
Talvosilen forte® Suppositorien sind geeignet für:
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 12 Jahren mit einem Körpergewicht ab 43 kg
- Mäßig starke bis starke Schmerzen, die sich mit Paracetamol oder Ibuprofen allein nicht ausreichend lindern lassen
- Die kurzzeitige Anwendung; ohne ärztliche Anweisung nicht länger als drei Tage
Nicht geeignet für Kinder unter 12 Jahren oder unter 43 kg, für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nach einer Mandeloperation wegen einer Atemstörung im Schlaf, in der Stillzeit, bei Atemschwäche, akutem Asthmaanfall oder chronischem Husten, bei schwerer Nierenfunktionsstörung, wenn eine geringere Dosis nötig ist, und für Menschen, die Codein besonders schnell verstoffwechseln. Vollständige Liste unter Gegenanzeigen.
Ob Talvosilen forte® Suppositorien im Einzelfall passt, entscheidet die ärztliche Prüfung.
Dosages disponibles
Verfügbare Stärke:
- 1.000 mg Paracetamol und 60 mg Codeinphosphat-Hemihydrat je Zäpfchen
Packungsgrößen:
- 30 und 50 Zäpfchen
Dosierung:
- Ab 12 Jahren und ab 43 kg: ein Zäpfchen je Anwendung, bei Bedarf bis zu viermal täglich
- Zwischen zwei Anwendungen mindestens sechs Stunden Abstand
- Höchstens vier Zäpfchen in 24 Stunden (4.000 mg Paracetamol und 240 mg Codeinphosphat-Hemihydrat); bezogen auf das Körpergewicht dürfen 60 mg Paracetamol je Kilogramm am Tag nicht überschritten werden
- Ohne ärztliche Anweisung nicht länger als drei Tage
- Bei Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Morbus Gilbert-Meulengracht wird die Dosis verringert oder der Abstand verlängert, nach ärztlicher Vorgabe. Ohne ärztliche Anweisung dürfen dann höchstens 2 g Paracetamol am Tag angewendet werden
- Zäpfchen möglichst nach dem Stuhlgang tief in den After einführen
Forme et tailles de conditionnement
Le catalogue des médicaments répertorie une présentation : un dosage en un conditionnement.
- Forme pharmaceutique
- Suppositorium
- Dosages
- 1000/60 mg
- Tailles de conditionnement
- 50 unités
| Dosage | Conditionnement | PZN |
|---|---|---|
| 1000/60 mg | 50 unités | 00259465 |
Conditionnements référencés dans le catalogue allemand des médicaments. Leur disponibilité actuelle et leurs prix figurent dans l'aperçu des prix.
Le Pharmazentralnummer (PZN) est l'identifiant unique d'un conditionnement en Allemagne.
Conseils de prise
- Ein Zäpfchen je Anwendung, entsprechend der ärztlichen Anweisung.
- Zwischen zwei Anwendungen mindestens sechs Stunden Abstand.
- Die Tageshöchstmenge richtet sich nach dem Körpergewicht und wird ärztlich festgelegt. Sie darf nicht überschritten werden.
- Das Zäpfchen möglichst nach dem Stuhlgang tief in den After einführen.
- So kurz wie möglich anwenden. Ohne ärztliche Anweisung nicht länger als drei Tage.
Wichtig zur Höchstmenge: Andere Präparate mit Paracetamol oder Codein dürfen nicht zusätzlich genommen werden. Paracetamol steckt in vielen frei verkäuflichen Erkältungs- und Schmerzmitteln; die Mengen addieren sich, und eine Überdosierung schädigt die Leber schwer.
Contre-indications
Nicht anwenden bei:
- Kindern und Jugendlichen unter zwölf Jahren sowie Personen unter 43 kg Körpergewicht.
- Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nach einer Operation an Mandeln oder Rachenmandeln wegen einer Atemstörung im Schlaf.
- Menschen, bei denen bekannt ist, dass sie Codein besonders schnell verstoffwechseln.
- Stillzeit.
- Nahender Geburt oder drohender Frühgeburt.
- Atemschwäche oder Atemdämpfung, akutem Asthmaanfall, Lungenentzündung, chronischem Husten.
- Tiefer Bewusstlosigkeit oder Koma.
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe, gegen Soja oder Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten Mitteln gegen Depressionen (MAO-Hemmer) oder innerhalb von zwei Wochen danach.
Ärztlich abzuklären: Schwangerschaft, Abhängigkeitserkrankung in der Vorgeschichte, Leber- oder Nierenfunktionsstörungen, chronischer Alkoholmissbrauch, Bewusstseinsstörungen, erhöhter Hirndruck, chronisch obstruktive Atemwegserkrankung, entfernte Gallenblase, Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Gilbert-Syndrom, Untergewicht, chronische Verstopfung. Bei schwerer Nierenfunktionsstörung ist das Präparat nicht geeignet, wenn eine geringere Dosis nötig ist.
Effets secondaires possibles
Sehr häufig (mehr als 1 von 10)
- Müdigkeit, leichte Kopfschmerzen
- Übelkeit, Erbrechen (vor allem zu Beginn), Verstopfung
Häufig (1 bis 10 von 100)
- Leichte Schläfrigkeit
- Blutdruckabfall und Ohnmacht (Synkopen) bei hohen Dosen
Gelegentlich (1 bis 10 von 1.000)
- Schlafstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Kurzatmigkeit
- Mundtrockenheit
- Juckreiz, Hautrötung, allergischer Hautausschlag, Nesselsucht
Selten bis sehr selten
- Atemdämpfung, besonders bei höherer Dosierung oder zusammen mit anderen dämpfenden Mitteln
- Schwere Hautreaktionen
- Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen mit Schwellungen (Quincke-Ödem), Atemnot, Schweißausbruch und Blutdruckabfall bis zum Schock
- Verkrampfung der Atemwege (Analgetika-Asthma), bei hohen Dosen Wasser in der Lunge (Lungenödem)
- Veränderungen des Blutbildes
- Leberschädigung, vor allem bei Überdosierung
Bei längerer Anwendung können Gewöhnung und Abhängigkeit entstehen, und Kopfschmerzen können sich durch das Schmerzmittel selbst unterhalten. Wird ein längere Zeit angewendetes Präparat abrupt abgesetzt, sind Entzugserscheinungen möglich.
Sofort ärztlich abklären lassen bei: flacher oder langsamer Atmung, starker Schläfrigkeit, bis zu der jemand kaum weckbar ist, Verwirrtheit, Hautausschlag mit Blasenbildung, Gelbfärbung von Haut oder Augen. Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion wie Schwellungen oder Atemnot das Arzneimittel absetzen und sofort ärztliche Hilfe holen.
Interactions
- Alkohol: verstärkt die dämpfende Wirkung erheblich. Während der Anwendung keinen Alkohol trinken.
- Schlaf- und Beruhigungsmittel, Benzodiazepine, andere Opioide, bestimmte Psychopharmaka, trizyklische Antidepressiva, bestimmte Mittel gegen Allergien oder Übelkeit: verstärken die Dämpfung von Atmung und Bewusstsein. Diese Kombination kann lebensbedrohlich sein.
- MAO-Hemmer: nicht gleichzeitig und nicht innerhalb von zwei Wochen danach.
- Blutverdünnende Mittel (Antikoagulantien), besonders vom Cumarin-Typ: Bei regelmäßiger Einnahme von Paracetamol kann die Blutungsneigung steigen; die Gerinnungswerte sind zu kontrollieren.
- Bestimmte Mittel gegen Epilepsie, Rifampicin, Johanniskraut: können die Leberbelastung durch Paracetamol erhöhen.
- Colestyramin verringert die Aufnahme von Paracetamol.
- Andere paracetamolhaltige Arzneimittel: nicht zusätzlich anwenden.
- Probenecid: halbiert etwa die Ausscheidung von Paracetamol, die Paracetamoldosis ist zu verringern.
- Flucloxacillin: zusammen mit Paracetamol ist eine Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) möglich, vor allem bei Risikofaktoren. Vorsicht ist geboten.
- Zidovudin: Die Neigung zu einem Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt.
Die Verkehrstüchtigkeit kann eingeschränkt sein — das gilt besonders zu Beginn der Behandlung und zusammen mit Alkohol.
Questions fréquentes
Codein wird im Körper durch ein Enzym in Morphin umgewandelt, und dieses Enzym ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich aktiv. Bei manchen wirkt Codein deshalb kaum, bei sogenannten ultraschnellen Verstoffwechslern unerwartet stark, bis hin zur Atemdämpfung. Wer weiß, dass er Codein besonders schnell abbaut, darf das Präparat nicht anwenden.
Keine weiteren Präparate mit Paracetamol oder Codein. Paracetamol steckt in vielen frei verkäuflichen Erkältungs- und Schmerzmitteln; die Mengen addieren sich, und eine Überdosierung schädigt die Leber schwer. Andere Schmerzmittel nur nach ärztlicher Rücksprache.
Codein ist ein Opioid. Bei längerer Anwendung können Gewöhnung und Abhängigkeit entstehen, und Kopfschmerzen können sich durch das Schmerzmittel selbst unterhalten. Deshalb wird so kurz wie möglich behandelt, ohne ärztliche Anweisung nicht länger als drei Tage.
Alkohol verstärkt die dämpfende Wirkung erheblich und ist während der Anwendung zu meiden. Müdigkeit ist sehr häufig, leichte Schläfrigkeit häufig. Deshalb sollte vor dem Führen eines Fahrzeugs geprüft werden, wie der Körper reagiert, und im Zweifel nicht gefahren werden.
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Talvosilen forte® Suppositorien vous convient-il ?
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Remarque importante
Ces informations ne remplacent pas une consultation médicale. Pour toute question concernant votre santé ou l'adéquation de ce médicament, veuillez consulter un médecin ou un pharmacien.
Mention obligatoire
Concernant les risques et effets indésirables, veuillez lire la notice et demander l'avis de votre médecin ou pharmacien.





