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Salmeterol/Fluticason-propionat
Asthma & Atemwege

Salmeterol/Fluticason-propionat

Salmeterol mit Fluticason zum Inhalieren — Dauerbehandlung bei Asthma, kein Notfallspray.

Soumis à prescription
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Qu'est-ce que Salmeterol/Fluticason-propionat ?

Salmeterol/Fluticason-propionat ist ein Kombinationspräparat zur Inhalation mit zwei Wirkstoffen: Salmeterol, ein lang wirkendes Beta-2-Sympathomimetikum, das die Atemwege erweitert, und Fluticasonpropionat, ein inhalatives Kortikoid, das die Entzündung in den Atemwegen dämpft.

Die Kombination ist zur regelmässigen Dauerbehandlung bestimmt — nicht zur schnellen Hilfe bei akuter Atemnot. Dafür ist ein gesondertes Bedarfsspray vorgesehen, das ärztlich verordnet wird. Wer das Kombipräparat bei einem Anfall einsetzt, verliert wertvolle Zeit: Salmeterol wirkt langsamer als die dafür vorgesehenen Notfallwirkstoffe.

Angewendet wird es regelmässig, auch in beschwerdefreien Zeiten — die entzündungshemmende Wirkung baut sich erst über Tage bis Wochen auf. Eigenmächtiges Absetzen kann zu einer Verschlechterung führen.

Nach jeder Inhalation empfiehlt sich das Ausspülen des Mundes mit Wasser, ohne es zu schlucken. Das verringert das Risiko von Heiserkeit und Pilzbefall im Mund-Rachen-Raum, den häufigsten Begleiterscheinungen inhalativer Kortikoide.

Ob die Anwendung technisch richtig erfolgt, lohnt sich zu überprüfen: Ein erheblicher Teil der Wirkung geht verloren, wenn Atemzug und Auslösung nicht zusammenpassen. Einzelheiten zu Anwendung, Wechselwirkungen und Nebenwirkungen stehen in der Packungsbeilage.

Principes actifs et mode d'action

Principe actif : Salmeterol/Fluticason

Das Präparat enthält zwei Wirkstoffe, die zusammen die Dauerbehandlung bilden.

Fluticasonpropionat ist ein Kortison zum Inhalieren. Es dämpft die Entzündung in den Bronchien — die eigentliche Ursache der Beschwerden. Dadurch schwillt die Schleimhaut ab, es wird weniger Schleim gebildet, und die Atemwege reagieren weniger empfindlich auf Reize. Weil es direkt in die Lunge gelangt, sind viel kleinere Mengen nötig als bei Kortison zum Einnehmen.

Salmeterol erweitert die Bronchien, indem es die Muskulatur der Atemwege entspannt. Die Wirkung setzt langsam ein und hält etwa zwölf Stunden an.

Beide zusammen behandeln also zwei verschiedene Dinge: die Entzündung und die Verengung. Die feste Kombination stellt sicher, dass der erweiternde Wirkstoff nie ohne den entzündungshemmenden angewendet wird.

Dieses Präparat ist kein Notfallmedikament. Es wirkt nicht schnell genug, um einen akuten Anfall zu lösen. Dafür ist immer ein rasch wirksames Bedarfsspray nötig, das griffbereit sein muss.

À qui s'adresse-t-il ?

Salmeterol/Fluticason-propionat ist geeignet für:

  • Asthma bronchiale, wenn eine Dauerbehandlung mit inhalativem Kortison und einem langwirksamen Bronchienerweiterer angezeigt ist: wenn Kortison zum Inhalieren plus Bedarfsspray nicht ausreicht oder wenn beide Wirkstoffe bereits getrennt gut eingestellt sind
  • Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren; Kinder ab 4 Jahren nur mit der niedrigsten Stärke
  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) mit deutlich eingeschränkter Lungenfunktion und wiederholten Verschlechterungen trotz bronchienerweiternder Therapie (Pulver 50/500 Mikrogramm)

Nicht geeignet als Notfallmittel bei einem akuten Asthmaanfall, nicht als Ersttherapie bei leichtem Asthma und nicht als Behandlungsbeginn während einer akuten Verschlechterung. Die niedrigste Stärke ist bei schwerem Asthma nicht ausreichend.

Ob Salmeterol/Fluticason-propionat im Einzelfall passt, entscheidet die ärztliche Prüfung.

Dosages disponibles

Verfügbare Stärken:

  • Pulver zur Inhalation, je Einzeldosis: 50/100, 50/250 und 50/500 Mikrogramm Salmeterol/Fluticasonpropionat
  • Dosieraerosol, je Sprühstoß: 25/50, 25/125 und 25/250 Mikrogramm

Packungsgrößen:

  • Pulverinhalator mit 60 Einzeldosen, auch als 2er- und 3er-Packung; Dosieraerosol mit 120 Sprühstößen

Dosierung:

  • Asthma, ab 12 Jahren: zweimal täglich eine Inhalation Pulver (50/100, 50/250 oder 50/500) oder zweimal täglich zwei Sprühstöße Dosieraerosol
  • Asthma, Kinder ab 4 Jahren: zweimal täglich eine Inhalation 50/100 Mikrogramm Pulver
  • COPD, Erwachsene: zweimal täglich eine Inhalation 50/500 Mikrogramm Pulver
  • Der Arzt wählt die Stärke nach der benötigten Kortisonmenge und senkt sie auf die niedrigste Dosis, mit der die Beschwerden kontrolliert bleiben
  • Täglich anwenden, auch ohne Beschwerden; nach jeder Anwendung den Mund mit Wasser ausspülen

Forme et tailles de conditionnement

Le catalogue des médicaments répertorie une présentation : un dosage en un conditionnement.

Forme pharmaceutique
Pulver zur Inhalation
Dosages
50/500 µg
Tailles de conditionnement
60 Dosen
DosageConditionnementPZNDurée
50/500 µg60 Dosen1678566430 jours

Conditionnements référencés dans le catalogue allemand des médicaments. Leur disponibilité actuelle et leurs prix figurent dans l'aperçu des prix.

Le Pharmazentralnummer (PZN) est l'identifiant unique d'un conditionnement en Allemagne.

La durée est la valeur inscrite au catalogue pour la posologie usuelle. La durée réelle dépend de la dose fixée par le médecin.

Conseils de prise

  • Zweimal täglich, morgens und abends, etwa im Abstand von zwölf Stunden — auch dann, wenn keine Beschwerden bestehen. Die Wirkung entsteht durch die regelmäßige Anwendung. Die Zahl der Inhalationen je Anwendung richtet sich nach der verordneten Stärke.
  • Ruhig ausatmen, das Mundstück fest umschließen, tief und gleichmäßig einatmen, danach etwa zehn Sekunden die Luft anhalten.
  • Nach jeder Anwendung den Mund mit Wasser ausspülen und ausspucken, nicht schlucken. Das beugt Pilzbefall im Mund und Heiserkeit vor.
  • Die Dosis nicht eigenmächtig erhöhen und das Präparat nicht abrupt absetzen.

Wenn die Beschwerden zunehmen — häufigerer Bedarf am Notfallspray, nächtliches Aufwachen, nachlassende Wirkung —, ist das ein Zeichen für eine Verschlechterung. Dann ärztlich abklären lassen, statt die Dosis selbst zu erhöhen. Eine plötzliche und zunehmende Verschlechterung kann lebensbedrohlich sein und muss dringend ärztlich abgeklärt werden.

Vergessene Anwendung: Zur gewohnten Zeit normal weitermachen, nicht die doppelte Menge inhalieren.

Contre-indications

Nicht anwenden bei:

  • Überempfindlichkeit gegen Salmeterol, Fluticasonpropionat oder einen der sonstigen Bestandteile. Pulverzubereitungen enthalten in der Regel Lactose, die Spuren von Milcheiweiß enthalten kann.
  • Als alleinige Behandlung eines akuten Asthmaanfalls.

Umstellung von Kortison-Tabletten und hohe Dosen: Wer bisher über längere Zeit Kortison als Tabletten eingenommen hat, wird bei der Umstellung auf das Inhalieren sorgfältig überwacht, weil sich die Nebennierenrinde nur allmählich erholt. Hohe Dosen über lange Zeit können die Nebennierenrinde unterdrücken. Dann kann es, etwa bei Verletzungen, Operationen, Infektionen oder einer schnellen Dosisverringerung, zu einer akuten Nebennierenkrise kommen. In solchen Belastungssituationen kann zusätzlich Kortison als Tablette oder Spritze nötig sein.

Ärztlich abzuklären vor der Anwendung: Lungentuberkulose, Pilz- oder Virusinfektionen der Atemwege, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzrhythmusstörungen, Überfunktion der Schilddrüse, Zuckerkrankheit, niedriger Kaliumspiegel sowie eine Behandlung mit bestimmten Mitteln gegen Pilzinfektionen oder HIV.

Schwangerschaft und Stillzeit: In der Schwangerschaft nur anwenden, wenn der erwartete Nutzen für die Mutter größer ist als das mögliche Risiko für das ungeborene Kind. Dabei wird die niedrigste wirksame Dosis an Fluticasonpropionat eingesetzt, die das Asthma ausreichend kontrolliert. Ob die Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen, ist nicht bekannt. Ein Risiko für den gestillten Säugling kann nicht ausgeschlossen werden. Ihr Arzt entscheidet nach Abwägung, ob abgestillt oder die Behandlung beendet wird.

Effets secondaires possibles

Sehr häufig bis häufig

  • Heiserkeit, Reizung der Rachenschleimhaut (Halsschmerzen)
  • Pilzbefall in Mund und Rachen (weiße Beläge) — durch Ausspülen weitgehend vermeidbar
  • Niedriger Kaliumspiegel im Blut
  • Kopfschmerzen
  • Muskelkrämpfe
  • Lungenentzündung (Pneumonie) bei Patienten mit COPD, auch mit Einweisung ins Krankenhaus. Verschlechtern sich die Beschwerden, ärztlichen Rat einholen.

Gelegentlich bis selten

  • Zittern, Herzklopfen, meist zu Beginn und vorübergehend
  • Unruhe, Schlafstörungen
  • Erhöhter Blutzucker
  • Hautausschlag, Nesselsucht
  • Herzrhythmusstörungen, auch Vorhofflimmern, und Brustenge (Angina pectoris)
  • Schwere allergische Reaktionen mit Schwellung vor allem von Gesicht und Rachen (Angioödem) bis zum anaphylaktischen Schock

Selten, aber wichtig

  • Paradoxer Bronchospasmus: Die Atemnot nimmt unmittelbar nach dem Inhalieren zu. Dann sofort das rasch wirksame Bedarfsspray anwenden, das Präparat absetzen und ärztlich abklären lassen.
  • Bei langer Anwendung hoher Dosen: Auswirkungen auf die Nebennierenfunktion, bei Kindern Verzögerung des Wachstums, Abnahme der Knochendichte, grüner Star (Glaukom). Grauer Star (Katarakt) kommt gelegentlich vor.

Interactions

  • Bestimmte Mittel gegen Pilzinfektionen (Ketoconazol, Itraconazol) und bestimmte HIV-Mittel (Ritonavir, Cobicistat): Sie verlangsamen den Abbau beider Wirkstoffe erheblich; Nebenwirkungen können deutlich zunehmen. Nur nach ärztlicher Abwägung gleichzeitig anwenden.
  • Betablocker, auch als Augentropfen: können die Wirkung des erweiternden Anteils aufheben und einen Bronchospasmus auslösen.
  • Entwässernde Mittel und andere Bronchienerweiterer: Der Kaliumspiegel kann sinken.
  • Andere langwirksame Bronchienerweiterer: nicht zusätzlich anwenden.

Bitte alle eingenommenen Arzneimittel angeben, auch nicht verschreibungspflichtige und Augentropfen.

Questions fréquentes

Salmeterol wirkt langsam und lange, nicht schnell. Bei akuter Atemnot ist ein rasch wirksames Bedarfsspray nötig, das immer griffbereit sein sollte. Wird das Bedarfsspray häufiger gebraucht als sonst, ist das ein Zeichen für eine Verschlechterung, die ärztlich abgeklärt gehört.

Beides geht auf den Kortisonanteil zurück, der sich in Mund und Rachen ablagert: Heiserkeit und Pilzbefall gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen. Wer nach jeder Anwendung den Mund mit Wasser ausspült und das Wasser ausspuckt, vermeidet das weitgehend.

Nein. Die Dosis wird ärztlich stufenweise auf die niedrigste wirksame Stärke gesenkt, unter regelmäßiger Kontrolle. Ein eigenmächtiges Absetzen oder Reduzieren kann die Kontrolle des Asthmas gefährden.

Das kann ein paradoxer Bronchospasmus sein, eine seltene, aber wichtige Reaktion. Dann sofort das rasch wirksame Bedarfsspray anwenden, das Präparat absetzen und ärztlich abklären lassen.

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