Was ist Monuril?
Monuril® ist ein verschreibungspflichtiges Breitbandantibiotikum in Granulatform, das zur Behandlung der akuten, unkomplizierten Blasenentzündung (Zystitis) eingesetzt wird. Es wird oral eingenommen und zeichnet sich durch seine Einmaldosis-Therapie aus.
Wirkstoffe & Wirkungsweise
Wirkstoff: Fosfomycin-Trometamol (entspricht 3 g Fosfomycin). Hilfsstoffe: Apfelsinen-Aroma, Mandarinen-Aroma, Saccharin, Saccharose.
Monuril® enthält den Wirkstoff Fosfomycin, der zu den Antibiotika gehört. Fosfomycin wirkt vorwiegend bakterizid, das heißt, es tötet die Bakterien ab, die für die Harnwegsinfektion verantwortlich sind. Es hemmt die Synthese der bakteriellen Zellwand und verhindert so das Wachstum und die Vermehrung der Erreger.
Für wen ist es geeignet?
Monuril® ist geeignet für Frauen, die an einer plötzlich auftretenden, unkomplizierten Infektion der Harnblase (Blasenentzündung) leiden.
Verfügbare Dosierungen
Standarddosierung:
- Ein Beutel Monuril® Granulat (entspricht 3 g Fosfomycin) als Einmaldosis.
Wichtiger Hinweis:
- Die Dosis sollte nicht aufgeteilt oder reduziert werden. Monuril® ist für die einmalige Einnahme bestimmt. Bei anhaltender Infektion wird eine gründliche ärztliche Untersuchung und Überprüfung der Diagnose empfohlen.
Darreichung und Packungsgrößen
Laut Arzneimittelkatalog ist eine Packungsvariante gelistet: eine Stärke in einer Packungsgröße.
- Darreichungsform
- Granulat
- Stärken
- 3000 mg
- Packungsgrößen
- 1 Stück
| Stärke | Packung | PZN | Reichweite |
|---|---|---|---|
| 3000 mg | 1 Stück | 06336882 | 0 Tage |
Gelistete Packungen laut Arzneimittelkatalog. Welche davon aktuell lieferbar sind und was sie kosten, steht in der Preisübersicht.
Die Pharmazentralnummer (PZN) ist die bundesweit eindeutige Kennnummer einer Packung.
Die Reichweite ist der im Katalog hinterlegte Wert für die übliche Dosierung. Wie lange eine Packung tatsächlich reicht, hängt von der ärztlich festgelegten Dosis ab.
Einnahmehinweise
Zubereitung und Einnahme:
- Lösen Sie den Inhalt eines Beutels Monuril® Granulat in einem halben Glas Wasser auf.
- Die Lösung sollte unmittelbar nach der Herstellung getrunken werden.
Optimaler Zeitpunkt der Einnahme:
- Nehmen Sie Monuril® auf nüchternen Magen ein, also etwa 2 bis 3 Stunden vor oder 2 bis 3 Stunden nach einer Mahlzeit, vorzugsweise vor dem Zubettgehen.
- Die Einnahme sollte immer nach dem Urinieren erfolgen.
Interaktionen:
- Die gleichzeitige Einnahme von Metoclopramid (einem Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen) kann die Aufnahme und Wirksamkeit von Fosfomycin vermindern. Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen.
Gegenanzeigen
Monuril® darf nicht eingenommen werden bei:
- Bekannten Allergien oder Überempfindlichkeiten gegen Fosfomycin-Trometamol oder einen der sonstigen Bestandteile von Monuril®.
- Seltener erblicher Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel (ein Beutel enthält 2,2 g Saccharose).
- Schweren Nierenfunktionsstörungen oder wenn Sie sich einer Hämodialyse unterziehen.
- Kindern unter 12 Jahren.
- Vorsicht ist geboten bei wiederkehrenden Infektionen oder wenn Sie weitere Medikamente einnehmen.
Schwangerschaft und Stillzeit:
- Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Monuril® nur nach sorgfältiger Risiko-Nutzen-Abwägung und unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch Monuril® Nebenwirkungen haben, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Lesen Sie hierzu bitte die Packungsbeilage sorgfältig durch.
Häufige Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 von 10 Behandelten):
- Durchfall (Diarrhö)
- Übelkeit
- Verdauungsstörungen
- Bauchschmerzen
- Entzündung der Vagina (Vulvovaginitis)
- Kopfschmerzen
- Schwindel (kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen)
Gelegentliche Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 von 100 Behandelten):
- Erbrechen
- Hautausschlag, Nesselsucht (Urtikaria)
- Juckreiz
Schwerwiegende Nebenwirkungen, Häufigkeit nicht bekannt. Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf bei:
- Schwellungen von Haut und Schleimhäuten (Angioödem)
- Schweren allergischen Reaktionen (Überempfindlichkeit) mit Symptomen wie Hautausschlag, Juckreiz, Atembeschwerden und Bewusstseinsverlust.
- Anhaltendem oder schwerem Durchfall oder Bauchkrämpfen während oder nach der Einnahme. Nehmen Sie in diesem Fall keine Arzneimittel ein, die die Darmbewegung hemmen.
Wechselwirkungen
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln:
- Metoclopramid (Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen): Die gleichzeitige Anwendung hat zu niedrigeren Fosfomycin-Konzentrationen in Blut und Urin geführt und sollte vermieden werden. Andere Arzneimittel, die die Bewegung des Magen-Darm-Trakts anregen, können ähnlich wirken.
- Blutgerinnungshemmer zum Einnehmen (orale Antikoagulanzien): Bei Patienten unter einer Antibiotikatherapie wurde in zahlreichen Fällen eine verstärkte Wirkung dieser Mittel gemeldet. Der INR-Wert kann sich dadurch verändern.
Informieren Sie Ihren Arzt über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen.
Häufige Fragen
Monuril® ist ein Antibiotikum, das den Wirkstoff Fosfomycin enthält. Es wird zur Behandlung der akuten, unkomplizierten Blasenentzündung (Zystitis) bei Frauen eingesetzt.
Lösen Sie den Inhalt eines Beutels Monuril® in einem halben Glas Wasser auf und trinken Sie die Lösung sofort. Die Einnahme erfolgt einmalig, auf nüchternen Magen (etwa 2 bis 3 Stunden vor oder nach einer Mahlzeit), vorzugsweise vor dem Zubettgehen und immer nach dem Urinieren.
Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Monuril® nur nach sorgfältiger ärztlicher Abwägung der Risiken und Nutzen und unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden.
Häufige Nebenwirkungen können Durchfall, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Vaginalentzündungen, Kopfschmerzen und Schwindel sein. Eine vollständige Liste finden Sie in der Packungsbeilage.
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Wichtiger Hinweis
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder zur Eignung dieses Medikaments wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.
Pflichthinweis
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.





