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Minisiston
Verhütung

Minisiston

Mikropille mit Levonorgestrel – niedriges Thromboserisiko.

Verschreibungspflichtig
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Was ist Minisiston?

Minisiston ist eine kombinierte Mikropille von Jenapharm mit dem Gestagen Levonorgestrel. Als Pille der 2. Generation hat sie das niedrigste Thromboserisiko unter den Kombinationspillen.

Die Pille ist seit vielen Jahren auf dem deutschen Markt. Minisiston 20 fem enthält eine noch niedrigere Östrogendosis.

Wirkstoffe & Wirkungsweise

Wirkstoff: Levonorgestrel 0,125 mg, Ethinylestradiol 0,03 mg

Minisiston wirkt über die klassischen Mechanismen:

  • Verhinderung des Eisprungs
  • Verdickung des Zervixschleims
  • Veränderung der Gebärmutterschleimhaut

Für wen ist es geeignet?

Besonders empfohlen für:

  • Erstanwenderinnen
  • Frauen, die Wert auf niedriges Thromboserisiko legen
  • Frauen ohne spezielle Hautprobleme

Verfügbare Dosierungen

Minisiston:

  • 0,03 mg Ethinylestradiol + 0,125 mg Levonorgestrel

Minisiston 20 fem:

  • 0,02 mg Ethinylestradiol + 0,1 mg Levonorgestrel

Darreichung und Packungsgrößen

Laut Arzneimittelkatalog sind 2 Packungsvarianten gelistet: eine Stärke in 2 Packungsgrößen. Die Packungen reichen von 63 bis 126 Stück.

Darreichungsform
Überzogene Tablette
Stärken
125 µg/30 µg
Packungsgrößen
63 Stück, 126 Stück
StärkePackungPZNReichweite
125 µg/30 µg63 Stück0492345784 Tage
125 µg/30 µg126 Stück04923486168 Tage

Gelistete Packungen laut Arzneimittelkatalog. Welche davon aktuell lieferbar sind und was sie kosten, steht in der Preisübersicht.

Die Pharmazentralnummer (PZN) ist die bundesweit eindeutige Kennnummer einer Packung.

Die Reichweite ist der im Katalog hinterlegte Wert für die übliche Dosierung. Wie lange eine Packung tatsächlich reicht, hängt von der ärztlich festgelegten Dosis ab.

Einnahmehinweise

  • 21 Tage eine Tablette täglich
  • 7 Tage Pause
  • Am 8. Tag neuen Blister beginnen

Gegenanzeigen

Minisiston darf nicht angewendet werden bei:

  • bestehender oder früherer venöser Thromboembolie (z. B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie), bekannter erblicher oder erworbener Neigung dazu oder größeren Operationen mit längerer Ruhigstellung
  • bestehender oder früherer arterieller Thromboembolie (z. B. Herzinfarkt), Vorstufen wie Angina pectoris oder bekannter erblicher oder erworbener Neigung dazu
  • Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke (TIA), auch in der Vorgeschichte
  • hohem Thromboserisiko durch mehrere Risikofaktoren oder einen schwerwiegenden Risikofaktor wie Diabetes mit Gefäßschäden, schweren Bluthochdruck oder schwere Fettstoffwechselstörung
  • Migräne mit fokalen neurologischen Symptomen in der Vorgeschichte
  • bestehender oder früherer schwerer Lebererkrankung, solange sich die Leberwerte nicht wieder normalisiert haben
  • bestehenden oder früheren Lebertumoren (gutartig oder bösartig)
  • bekannten oder vermuteten sexualhormonabhängigen bösartigen Tumoren (z. B. der Genitalorgane oder der Brust)
  • ungeklärten vaginalen Blutungen
  • Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhö) unbekannter Ursache
  • Überempfindlichkeit gegen Levonorgestrel, Ethinylestradiol oder einen der sonstigen Bestandteile
  • gleichzeitiger Einnahme von Hepatitis-C-Mitteln mit Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir, mit Glecaprevir/Pibrentasvir oder mit Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir

Während einer Schwangerschaft ist Minisiston nicht angezeigt. Frauen über 35 Jahren, die weiterhin rauchen, wird dringend eine andere Verhütungsmethode empfohlen.

Mögliche Nebenwirkungen

Häufig: Kopfschmerzen, Brustspannen, Stimmungsschwankungen Selten: Thrombosen (niedrigstes Risiko unter Kombipillen)

Häufige Fragen

Pillen mit diesem Wirkstoff haben nachweislich das niedrigste Thromboserisiko.

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Ein zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben und stellt bei Eignung ein Rezept aus. Diskret und sicher.

Wichtiger Hinweis

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder zur Eignung dieses Medikaments wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.

Pflichthinweis

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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