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Cotrim forte
Blasenentzündung

Cotrim forte

Kombinationsantibiotikum aus Trimethoprim und Sulfamethoxazol zur Behandlung bakterieller Harnwegsinfektionen.

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Qu'est-ce que Cotrim forte ?

Cotrim forte ist ein Kombinationsantibiotikum (Co-Trimoxazol) zur Behandlung unkomplizierter Harnwegsinfektionen. Die Kombination beider Wirkstoffe wirkt synergistisch und verstärkt die antibakterielle Wirkung.

Principes actifs et mode d'action

Principe actif : Trimethoprim 160 mg / Sulfamethoxazol 800 mg

Beide Wirkstoffe hemmen die Folsäuresynthese der Bakterien an unterschiedlichen Stellen. Trimethoprim blockiert die Dihydrofolatreduktase, Sulfamethoxazol hemmt die Dihydropteroatsynthase.

À qui s'adresse-t-il ?

Erwachsene mit unkomplizierten Harnwegsinfektionen, insbesondere wenn andere Antibiotika nicht geeignet sind.

Dosages disponibles

Standarddosis (Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren): 2x täglich 1 Tablette. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Krankheitsverlauf, normalerweise reichen 5 bis 8 Tage. Nach Abklingen der Beschwerden sollte die Einnahme noch 2 bis 3 Tage fortgesetzt werden.

Einmaltherapie der unkomplizierten Blasenentzündung der Frau: einmalig 2.400 mg Sulfamethoxazol und 480 mg Trimethoprim, das entspricht 3 Tabletten.

Eingeschränkte Nierenfunktion: Bei einer Kreatinin-Clearance von 15 bis 30 ml/min gilt die Hälfte der Standarddosis. Unter 15 ml/min darf Cotrim forte nicht angewendet werden.

Forme et tailles de conditionnement

Le catalogue des médicaments répertorie 2 présentations : un dosage en 2 conditionnements. Les conditionnements vont de 10 à 20 unités.

Forme pharmaceutique
Tablette
Dosages
160/800 mg
Tailles de conditionnement
10 unités, 20 unités
DosageConditionnementPZNDurée
160/800 mg10 unités175506211 jour
160/800 mg20 unités175506381 jour

Conditionnements référencés dans le catalogue allemand des médicaments. Leur disponibilité actuelle et leurs prix figurent dans l'aperçu des prix.

Le Pharmazentralnummer (PZN) est l'identifiant unique d'un conditionnement en Allemagne.

La durée est la valeur inscrite au catalogue pour la posologie usuelle. La durée réelle dépend de la dose fixée par le médecin.

Conseils de prise

Die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit nach den Mahlzeiten einnehmen. Während der Behandlung viel trinken.

Contre-indications

Nicht anwenden bei:

  • Überempfindlichkeit gegen Sulfamethoxazol, Trimethoprim, verwandte Stoffe (Trimethoprim-Analoga) oder einen der sonstigen Bestandteile
  • Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxischer epidermaler Nekrolyse oder Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), auch wenn diese früher aufgetreten sind
  • krankhaften Blutbildveränderungen (Thrombozytopenie, Granulozytopenie, megaloblastische Anämie)
  • angeborenem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel der roten Blutkörperchen oder Hämoglobinanomalien wie Hb Köln und Hb Zürich
  • Nierenschäden oder hochgradiger Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance unter 15 ml/min)
  • schweren Leberschäden oder Leberfunktionsstörungen (z. B. akute Hepatitis)
  • akuter Porphyrie
  • Osteomyelitis

Nicht angewendet werden sollte Cotrim forte außerdem bei Überempfindlichkeit gegen Sulfonylharnstoff-Antidiabetika oder Diuretika auf Sulfonamidbasis, leichteren Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, Schilddrüsenfunktionsstörungen oder möglichem Folsäuremangel. Ist die Anwendung bei diesen Patienten oder bei älteren Patienten dennoch nötig, sind eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Bewertung und eine konsequente ärztliche Überwachung erforderlich.

Schwangerschaft und Stillzeit: In der Schwangerschaft nur nach eingehender ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung. Bisherige Erfahrungen ergaben keine Hinweise auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko beim Menschen, wegen der Wirkung auf den Folsäurestoffwechsel könnte ein solches Risiko aber vorhanden sein. Neugeborene, die vor der Geburt dem Wirkstoff ausgesetzt waren (besonders Frühgeborene), haben ein besonderes Risiko einer Hyperbilirubinämie. Bei Schwangeren sollte eine ausreichende Folsäureversorgung gewährleistet sein. In die Muttermilch gehen nur geringe Mengen über, die in der Regel keine Gefährdung für den Säugling bedeuten. Neugeborene sollten jedoch vorsichtshalber nicht gestillt werden, ebenso Säuglinge mit Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel.

Effets secondaires possibles

Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautausschlag. Gelegentlich: Hypokaliämie oder Hyperkaliämie in Verbindung mit einer Hyponatriämie (Störungen des Kalium- und Natriumspiegels im Blut). Selten: schwere Hautreaktionen wie Erythema exsudativum multiforme, schwere Darmentzündung (pseudomembranöse Enterokolitis). Sehr selten: Blutbildveränderungen, Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse, DRESS.

Wichtige Warnhinweise:

  • Bei einem fortschreitenden Hautausschlag, oft mit Blasen oder Beteiligung der Schleimhäute, muss die Behandlung beendet werden. Wenden Sie sich sofort an einen Arzt.
  • Grippeartige Beschwerden, Halsentzündung oder Fieber können Zeichen einer Blutbildveränderung sein. Lassen Sie dann sofort Ihr Blutbild kontrollieren.
  • Bei schweren, anhaltenden, manchmal blutig-schleimigen Durchfällen mit krampfartigen Bauchschmerzen während oder nach der Behandlung wenden Sie sich sofort an einen Arzt. Nehmen Sie dann keine Mittel ein, die die Darmbewegung hemmen.
  • Bei schweren allergischen Reaktionen muss die Behandlung sofort abgebrochen und ärztliche Notfallhilfe geholt werden.
  • Kalium- und Natriumwerte im Blut sollten regelmäßig kontrolliert werden, besonders bei eingeschränkter Nierenfunktion.
  • Die Haut kann lichtempfindlicher werden. Achten Sie besonders bei starker Sonne und UV-Licht darauf.

Interactions

Wechselwirkungen sind unter anderem möglich mit:

  • Clozapin: höheres Risiko einer Knochenmarksuppression, die gleichzeitige Einnahme muss vermieden werden
  • Spironolacton und anderen Arzneimitteln, die eine Hyperkaliämie verursachen können: Gefahr einer schweren Hyperkaliämie (stark erhöhter Kaliumspiegel)
  • blutgerinnungshemmenden Cumarinen wie Warfarin: verstärkte Wirkung
  • Antidiabetika zum Einnehmen aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe: verstärkte Wirkung
  • Phenytoin und Methotrexat: verstärkte Wirkung
  • Ciclosporin: Verschlechterung der Nierenfunktion. Bei nierentransplantierten Patienten sollte Cotrim forte bei Harnwegsinfektionen nicht als primäres Mittel eingesetzt werden
  • Digoxin: erhöhter Digoxinspiegel bei älteren Patienten
  • Dapson: Gefahr einer Methämoglobinämie
  • Pyrimethamin in einer Dosis von mehr als 25 mg pro Woche: Blutbildveränderungen

Questions fréquentes

Die Dauer hängt von der Erkrankung und vom Krankheitsverlauf ab. Normalerweise reichen 5 bis 8 Tage, nach Abklingen der Beschwerden sollte die Einnahme noch 2 bis 3 Tage fortgesetzt werden. Bei der unkomplizierten Blasenentzündung der Frau ist auch eine Einmaltherapie möglich, dabei werden 3 Tabletten auf einmal eingenommen.

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Remarque importante

Ces informations ne remplacent pas une consultation médicale. Pour toute question concernant votre santé ou l'adéquation de ce médicament, veuillez consulter un médecin ou un pharmacien.

Mention obligatoire

Concernant les risques et effets indésirables, veuillez lire la notice et demander l'avis de votre médecin ou pharmacien.

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