Qu'est-ce que Femigyne-ratiopharm N ?
Femigyne-ratiopharm® N ist eine von ratiopharm angebotene einphasige Mikropille zur oralen Empfängnisverhütung. Sie kombiniert zwei weibliche Sexualhormone: das Gestagen Levonorgestrel und das Östrogen Ethinylestradiol. Diese Pille ist für die tägliche Einnahme konzipiert und dient der Verhütung ungewollter Schwangerschaften.
Principes actifs et mode d'action
Principe actif : Levonorgestrel 0,15 mg, Ethinylestradiol 0,03 mg
Femigyne-ratiopharm® N verhindert eine Schwangerschaft durch das Zusammenspiel ihrer beiden Wirkstoffe, Levonorgestrel und Ethinylestradiol. Diese greifen auf mehreren Ebenen in den natürlichen Menstruationszyklus ein:
Ovulationshemmung: Die Hormone unterdrücken die Freisetzung der Eizelle aus dem Eierstock (Eisprung). Ohne Eisprung kann keine Befruchtung stattfinden.
Veränderung des Gebärmutterhalsschleims: Das Gestagen Levonorgestrel verdickt den Schleim am Gebärmutterhals (Zervixschleim). Dies erschwert Spermien das Eindringen in die Gebärmutter und somit das Erreichen einer Eizelle.
Beeinflussung der Gebärmutterschleimhaut: Die Hormone verändern die Beschaffenheit der Gebärmutterschleimhaut, sodass sich eine eventuell doch befruchtete Eizelle nur schwer einnisten könnte.
À qui s'adresse-t-il ?
Femigyne-ratiopharm® N ist geeignet für Frauen, die:
- Einen hormonellen Empfängnisschutz wünschen.
- Eine kombinierte Antibabypille mit den Wirkstoffen Levonorgestrel und Ethinylestradiol suchen.
- In der Regel unter 35 Jahre alt sind, wobei die Eignung immer individuell mit einem Arzt besprochen werden sollte.
Dosages disponibles
Wirkstoffgehalt pro Filmtablette:
- Levonorgestrel: 0,15 mg
- Ethinylestradiol: 0,03 mg
Packungsgröße: Jede Packung enthält Blisterstreifen mit je 21 Filmtabletten, ausreichend für einen monatlichen Einnahmezyklus. Die Dosierung ist über den gesamten Zyklus konstant.
Forme et tailles de conditionnement
Le catalogue des médicaments répertorie une présentation : un dosage en un conditionnement.
- Forme pharmaceutique
- Filmtablette
- Dosages
- 0,03 mg/0,15 mg
- Tailles de conditionnement
- 63 Stk
| Dosage | Conditionnement | PZN | Durée |
|---|---|---|---|
| 0,03 mg/0,15 mg | 63 Stk | 07424341 | 84 jours |
Conditionnements référencés dans le catalogue allemand des médicaments. Leur disponibilité actuelle et leurs prix figurent dans l'aperçu des prix.
Le Pharmazentralnummer (PZN) est l'identifiant unique d'un conditionnement en Allemagne.
La durée est la valeur inscrite au catalogue pour la posologie usuelle. La durée réelle dépend de la dose fixée par le médecin.
Conseils de prise
Beginn der Einnahme:
- Ohne vorherige hormonelle Verhütung (im letzten Monat): Beginnen Sie die Einnahme am ersten Tag Ihrer Monatsblutung. Der Schutz beginnt sofort.
- Wechsel von einer anderen kombinierten Pille, einem Vaginalring oder Pflaster: Beginnen Sie die Einnahme von Femigyne-ratiopharm® N am Tag nach der letzten aktiven Pille des vorherigen Präparats bzw. nach Entfernen des Rings oder Pflasters.
Tägliche Einnahme:
- Nehmen Sie über 21 aufeinanderfolgende Tage täglich eine Filmtablette ein.
- Die Einnahme sollte immer zur gleichen Uhrzeit erfolgen.
- Schlucken Sie die Tablette bei Bedarf mit etwas Wasser.
Einnahmepause:
- Nach 21 Tagen legen Sie eine siebentägige Einnahmepause ein.
- In dieser Pause setzt normalerweise die Abbruchblutung ein (meist zwischen dem zweiten und dritten Tag der Pause).
- Beginnen Sie nach der siebentägigen Pause mit einem neuen Blisterstreifen, auch wenn Ihre Blutung noch anhält. Der Empfängnisschutz bleibt auch während der Pause bestehen, sofern die Pillen korrekt eingenommen wurden.
Erbrechen oder Durchfall:
- Wenn Sie innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach der Einnahme erbrechen oder schweren Durchfall haben, werden die Wirkstoffe möglicherweise nicht vollständig aufgenommen. Gehen Sie dann wie bei einer vergessenen Tablette vor. Um Ihren gewohnten Einnahmerhythmus beizubehalten, nehmen Sie die zusätzliche Tablette aus einem anderen Blisterstreifen.
- Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden wenden Sie zusätzlich eine nicht hormonale Verhütungsmethode an und informieren Ihren Arzt.
Contre-indications
Darf nicht eingenommen werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen Levonorgestrel, Ethinylestradiol oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Bestehenden oder früheren Thrombosen (z.B. tiefe Beinvenenthrombose, Lungenembolie, Herzinfarkt, Schlaganfall).
- Angina pectoris (Brustenge).
- Einer vorübergehenden Durchblutungsstörung des Gehirns (transitorische ischämische Attacke, TIA), auch in der Vorgeschichte.
- Bestehenden oder früheren Blutgerinnungsstörungen.
- Einem erhöhten Homocysteinspiegel im Blut (Hyperhomocysteinämie).
- Herzklappenerkrankungen oder Herzrhythmusstörungen, die Blutgerinnsel begünstigen.
- Diabetes mellitus mit Gefäßschädigungen.
- Nicht kontrolliertem Bluthochdruck.
- Schweren Fettstoffwechselstörungen.
- Migräne mit Aura in der Vorgeschichte.
- Größeren Operationen mit längerer Ruhigstellung (Immobilisierung). Bei einer geplanten Operation sollte die Einnahme mindestens 4 Wochen vorher unterbrochen und frühestens 2 Wochen nach vollständiger Mobilisierung wieder aufgenommen werden. Verhüten Sie in dieser Zeit mit einer anderen Methode.
- Einem hohen Risiko für Blutgerinnsel in Venen oder Arterien, weil mehrere Risikofaktoren zusammenkommen.
- Bestehenden oder früheren Lebererkrankungen mit nicht normalisierten Leberfunktionswerten.
- Bestehenden oder früheren Lebertumoren (gutartig oder bösartig).
- Bestehender oder früherer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), wenn diese mit stark erhöhten Blutfettwerten (Triglyceriden) einhergeht.
- Bestehenden oder vermuteten hormonabhängigen bösartigen Tumoren (z.B. Brustkrebs).
- Nicht abgeklärten vaginalen Blutungen.
- Ausbleibender Monatsblutung mit unbekannter Ursache.
- Schwangerschaft oder Verdacht auf Schwangerschaft.
- Stillzeit.
- Gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln gegen Hepatitis C, die Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten.
Informieren Sie Ihren Arzt über folgende Risikofaktoren oder Vorerkrankungen:
- Rauchen (Frauen über 35 Jahre, die weiterhin rauchen, wird dringend eine andere Verhütungsmethode empfohlen)
- Übergewicht
- Alter über 35 Jahre
- Herz- oder Nierenerkrankungen
- Erkrankungen der Gallenblase
- Durchblutungsstörungen
- Depressionen
- Krampfadern
- Bluthochdruck
- Migräne
- Diabetes mellitus
- Fettstoffwechselstörungen
- Epilepsie
- Blutgerinnsel bei Eltern oder Geschwistern, besonders in jüngeren Jahren
- Erkrankungen, die mit einem erhöhten Risiko für Blutgerinnsel verbunden sind, z.B. Krebs, Lupus erythematodes, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), Sichelzellkrankheit oder hämolytisch-urämisches Syndrom
- Erbliches oder erworbenes Angioödem
Effets secondaires possibles
Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Anwenderinnen betreffen):
- Kopfschmerzen (auch Migräne)
- Schmier- und Zwischenblutungen (besonders zu Beginn der Einnahme)
Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Anwenderinnen betreffen):
- Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen, Nervosität
- Schwindel
- Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
- Akne
- Vaginale Infektionen
- Schmerzen und Empfindlichkeit der Brust, Brustdrüsensekretion
- Veränderte Libido (Lust auf Sex)
- Schmerzhafte Periodenblutung, verstärkte oder verminderte Blutungen, Ausbleiben der Regelblutung
- Veränderungen des Körpergewichts (Zunahme oder Abnahme)
Depressionen: Depressive Verstimmungen und Depressionen sind bekannte Nebenwirkungen hormoneller Verhütungsmittel. Depressionen können schwerwiegend sein und sind ein bekannter Risikofaktor für suizidales Verhalten und Suizid. Wenden Sie sich bei Stimmungsschwankungen oder depressiven Symptomen an Ihren Arzt, auch wenn diese kurz nach Beginn der Einnahme auftreten.
Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Anwenderinnen betreffen):
- Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie (venöse oder arterielle Thromboembolie), z.B. tiefe Beinvenenthrombose, Lungenembolie, Herzinfarkt oder Schlaganfall
- Allergische Reaktionen, auch Angioödem und schwere allergische Reaktionen mit Atem- und Kreislaufbeschwerden
Warnzeichen eines Blutgerinnsels: Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, wenn Anzeichen eines Blutgerinnsels auftreten, z.B. einseitige Schwellung oder Schmerzen im Bein, plötzliche Kurzatmigkeit oder schnelles Atmen, plötzlicher Husten, stechender Brustschmerz, Schmerz, Druck oder Engegefühl in der Brust, plötzliches Taubheitsgefühl oder Schwäche in Gesicht, Arm oder Bein, plötzliche Sehstörungen oder plötzliche, schwere Kopfschmerzen. Sagen Sie dabei, dass Sie die Pille einnehmen.
Tumorerkrankungen: Bei Frauen, die die Pille einnehmen, wurde ein geringfügig erhöhtes Brustkrebsrisiko beobachtet, das nach dem Absetzen innerhalb von 10 Jahren allmählich zurückgeht. Einige Studien weisen darauf hin, dass eine langfristige Einnahme mit einem erhöhten Risiko für Gebärmutterhalskrebs verbunden ist. Wie weit auch andere Faktoren wie das humane Papillomavirus (HPV) dazu beitragen, ist nicht geklärt. In seltenen Fällen traten gutartige und noch seltener bösartige Lebertumoren auf, die in Einzelfällen zu lebensbedrohlichen Blutungen im Bauchraum führten.
Weitere Warnzeichen: Wenden Sie sich außerdem sofort an Ihren Arzt bei starken Oberbauchschmerzen, einer Gelbfärbung von Haut oder Augen (Gelbsucht), Juckreiz am ganzen Körper, erstmals auftretender oder sich verschlechternder Migräne, ungewohnt häufigen, anhaltenden oder starken Kopfschmerzen und dauerhaft erhöhtem Blutdruck über 140/90 mmHg. Diese Beschwerden sind Gründe, die Einnahme sofort zu beenden.
Eine vollständige Liste aller möglichen Nebenwirkungen sowie deren Häufigkeit finden Sie in der Packungsbeilage.
Interactions
Arzneimittel, die die Verhütungswirkung abschwächen können:
- Wirkstoffe, die bestimmte Leberenzyme anregen, z.B. Rifampicin, Rifabutin, Barbiturate, Mittel gegen Epilepsie (Barbexaclon, Carbamazepin, Phenytoin, Primidon, Oxcarbazepin, Topiramat, Felbamat), Griseofulvin, Modafinil und einige Proteasehemmer (z.B. Ritonavir)
- Johanniskraut: Pflanzliche Mittel mit Johanniskraut sollen nicht gleichzeitig mit Femigyne-ratiopharm® N verwendet werden. Dieser abschwächende Effekt kann bis zu zwei Wochen nach dem Absetzen von Johanniskraut anhalten.
- Mittel, die die Darmbewegung beschleunigen (z.B. Metoclopramid), können die Aufnahme der Hormone verringern.
Während einer Behandlung mit Mitteln, die Leberenzyme anregen, und bis zu 28 Tage danach ist zusätzlich eine Barrieremethode (z.B. Kondome) nötig. Reicht die Behandlung über das Ende eines Blisterstreifens hinaus, beginnen Sie ohne Einnahmepause direkt mit dem nächsten Blisterstreifen. Bei einer Langzeitbehandlung mit solchen Mitteln sollte eine nicht hormonale Verhütungsmethode gewählt werden.
Viele Proteasehemmer gegen HIV oder Hepatitis C und nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmer können die Hormonspiegel erhöhen oder senken.
Arzneimittel, die die Hormonspiegel erhöhen können:
- z.B. Mittel gegen Pilzinfektionen wie Itraconazol, Voriconazol und Fluconazol, Verapamil, Diltiazem, Makrolid-Antibiotika wie Clarithromycin und Erythromycin, Atorvastatin, Etoricoxib sowie Grapefruitsaft
Mittel gegen Hepatitis C: Femigyne-ratiopharm® N darf nicht zusammen mit Arzneimitteln angewendet werden, die Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten, weil dabei erhöhte Leberwerte (ALT) aufgetreten sind. Vor Beginn einer solchen Behandlung muss auf eine andere Verhütungsmethode gewechselt werden (z.B. eine Pille nur mit Gestagen oder eine nicht hormonale Methode). Zwei Wochen nach dem Ende der Behandlung kann Femigyne-ratiopharm® N wieder eingenommen werden.
Wirkung auf andere Arzneimittel:
- Femigyne-ratiopharm® N kann die Blutspiegel z.B. von Diazepam, Ciclosporin, Theophyllin, Melatonin, Tizanidin und Glukokortikoiden erhöhen.
- Femigyne-ratiopharm® N kann die Blutspiegel z.B. von Lamotrigin, Paracetamol, Clofibrat, Morphin und Lorazepam senken.
- Bei Diabetes kann sich der Bedarf an Insulin oder blutzuckersenkenden Mitteln zum Einnehmen ändern.
Labortests: Die Pille kann die Ergebnisse bestimmter Labortests verändern, z.B. der Leber-, Nebennieren-, Nieren- und Schilddrüsenfunktion sowie Werte der Blutgerinnung.
Informieren Sie Ihren Arzt über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen oder vor Kurzem eingenommen haben.
Questions fréquentes
Femigyne-ratiopharm® N ist eine einphasige kombinierte Mikropille zur hormonellen Empfängnisverhütung. Sie enthält die Wirkstoffe Levonorgestrel (ein Gestagen) und Ethinylestradiol (ein Östrogen).
Sie nehmen 21 Tage lang täglich eine Tablette zur gleichen Uhrzeit ein, gefolgt von einer 7-tägigen Einnahmepause. Danach beginnen Sie einen neuen Blisterstreifen. Während der Pause setzt die Abbruchblutung ein.
Ja, wie alle kombinierten hormonellen Verhütungsmittel erhöht Femigyne-ratiopharm® N das Risiko für Blutgerinnsel in Venen und Arterien (z.B. Thrombose, Lungenembolie, Herzinfarkt, Schlaganfall). Von 10.000 Frauen, die keine solche Pille anwenden und nicht schwanger sind, erleiden ungefähr 2 im Laufe eines Jahres ein Blutgerinnsel in einer Vene, bei Pillen mit Levonorgestrel sind es ungefähr 6. Das Risiko ist im ersten Anwendungsjahr am höchsten. Es gibt Hinweise, dass es auch beim Wiederbeginn nach einer Pause von 4 Wochen oder mehr erhöht ist. Ihr Arzt wird vor der Verschreibung Ihre individuellen Risikofaktoren beurteilen.
Wenn Sie die Einnahme innerhalb von 12 Stunden nachholen, bleibt der Empfängnisschutz in der Regel erhalten. Liegt die Verspätung über 12 Stunden, ist der Empfängnisschutz nicht mehr voll gewährleistet. Nehmen Sie die zuletzt vergessene Tablette ein, sobald Sie es bemerken, auch wenn Sie dann zwei Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen, und die weiteren Tabletten zur gewohnten Zeit. Je nachdem, in welcher Einnahmewoche Sie die Tablette vergessen haben, kann es nötig sein, zusätzlich 7 Tage lang eine nicht hormonale Methode wie Kondome anzuwenden oder ohne Pause mit dem nächsten Blisterstreifen zu beginnen. Lesen Sie dazu die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt. Bleibt danach die übliche Abbruchblutung aus, muss vor dem nächsten Blisterstreifen eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden.
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Femigyne-ratiopharm N vous convient-il ?
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Ces informations ne remplacent pas une consultation médicale. Pour toute question concernant votre santé ou l'adéquation de ce médicament, veuillez consulter un médecin ou un pharmacien.
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