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Imigran Nasal
Migräne

Imigran Nasal

Nasenspray zur akuten Behandlung von Migräneattacken mit oder ohne Aura.

Verschreibungspflichtig
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Was ist Imigran Nasal?

Imigran® Nasal ist ein verschreibungspflichtiges Medikament in Form eines Nasensprays, das zur akuten Behandlung von Migräneanfällen eingesetzt wird. Es ist besonders geeignet für mittelschwere bis schwere Migräneattacken, die mit oder ohne Aura einhergehen können. Der enthaltene Wirkstoff Sumatriptan gehört zur Gruppe der Triptane und ist darauf ausgelegt, Migränesymptome effektiv zu lindern.

Wirkstoffe & Wirkungsweise

Wirkstoff: Sumatriptan 20 mg

Der Wirkstoff Sumatriptan in Imigran® Nasal entfaltet seine Wirkung, indem er gezielt an bestimmte Bindungsstellen im Körper, sogenannte 5HT-1-Rezeptoren, andockt. Diese Interaktion führt dazu, dass sich die während eines Migräneanfalls erweiterten Blutgefäße im Gehirn wieder verengen. Dies reduziert die Reizung der Gefäße und trägt somit zur Linderung der Migräneschmerzen bei.

Vorteil der nasalen Anwendung: Da Imigran® Nasal als Spray direkt über die Nasenschleimhaut aufgenommen wird, umgeht es den Magen-Darm-Trakt. Dies ist besonders vorteilhaft für Personen, die während einer Migräneattacke unter starker Übelkeit oder Erbrechen leiden, da der Wirkstoff so zuverlässiger und schneller wirken kann.

Für wen ist es geeignet?

Imigran® Nasal ist geeignet für Erwachsene, die:

  • Unter akuten, mittelschweren bis schweren Migräneattacken leiden.
  • Eine schnelle und effektive Linderung ihrer Migränesymptome benötigen.
  • Eine Alternative zu oralen Medikamenten suchen, insbesondere bei Migräne mit Übelkeit und Erbrechen.

Verfügbare Dosierungen

Empfohlene Dosierung:

  • Bei Beginn der Kopfschmerzen einen Sprühstoß Imigran® Nasal (20 mg Sumatriptan) in ein Nasenloch verabreichen.

Maximaldosis:

  • Innerhalb von 24 Stunden dürfen nicht mehr als 2 Sprühstöße Imigran® Nasal (insgesamt 40 mg Sumatriptan) angewendet werden.
  • Imigran® Nasal ist nicht zur Vorbeugung von Migräneattacken geeignet.

Einnahmehinweise

Anwendung von Imigran® Nasal:

  • Öffnen Sie die Verpackung erst unmittelbar vor der Anwendung.
  • Nehmen Sie eine bequeme Sitzposition ein und putzen Sie gegebenenfalls Ihre Nase.
  • Halten Sie das Nasenspray in einer Hand und verschließen Sie mit der anderen Hand ein Nasenloch.
  • Führen Sie das Rohr des Nasensprays etwa 1 cm in das offene Nasenloch ein.
  • Atmen Sie langsam durch den Mund aus und schließen Sie ihn dann.
  • Beginnen Sie langsam durch die Nase einzuatmen und drücken Sie gleichzeitig den Auslösekolben. Ein leises 'Klick' signalisiert die Entleerung der Sprühflasche.
  • Halten Sie den Kopf nach der Anwendung für 10 bis 20 Sekunden aufrecht und atmen Sie dabei weiterhin durch die Nase ein und den Mund aus, um die Wirksamkeit zu unterstützen.

Wichtiger Hinweis:

  • Die Anwendung sollte idealerweise zu Beginn eines Migräneanfalls erfolgen, sobald die Kopfschmerzen einsetzen.
  • Sollten die Beschwerden nach anfänglicher Besserung erneut auftreten, darf eine weitere Dosis eingenommen werden, jedoch unter Beachtung der maximalen Tagesdosis.

Gegenanzeigen

Imigran® Nasal darf nicht angewendet werden bei:

  • Überempfindlichkeit gegen Sumatriptan oder andere Bestandteile des Medikaments.
  • Kindern unter 12 Jahren und Personen über 65 Jahren (Anwendung bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren nur nach ärztlicher Rücksprache).
  • Bestehenden oder früheren Herzinfarkten.
  • Koronarer Herzkrankheit oder speziellen Formen der Angina pectoris (z.B. Prinzmetal-Angina).
  • Bestimmten seltenen Migräneformen, die durch Durchblutungsstörungen verursacht werden (Basilarismigräne, familiäre hemiplegische Migräne, ophthalmoplegische Migräne).
  • Schweren Leberfunktionsstörungen.
  • Gleichzeitiger Einnahme anderer Triptane, Ergotamin-haltiger Medikamente oder bestimmter Antidepressiva (SSRI, SNRI).

Besondere Vorsicht und ärztliche Rücksprache sind erforderlich bei:

  • Bereits erlittenem Schlaganfall.
  • Bluthochdruck.
  • Durchblutungsstörungen in der Hirnregion.
  • Eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion.
  • Epilepsie oder einer erhöhten Krampfneigung.
  • Diabetes mellitus oder Übergewicht.
  • Männern über 40 Jahren oder Frauen in den Wechseljahren, insbesondere bei erhöhtem Risiko für Gefäßverengungen am Herzen.

Mögliche Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Unangenehmer Geschmack im Mund.

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Übelkeit und Erbrechen.
  • Hitzegefühl, Kribbeln oder Schmerzen.
  • Druck- oder Engegefühl (auch in Brust und Rachen).
  • Schweregefühl.
  • Schwindel und Benommenheit.
  • Müdigkeit, Schläfrigkeit.
  • Vorübergehender Anstieg des Blutdrucks.
  • Nasenbluten, Reizungen oder Brennen in der Nase/im Rachen.

Seltene, aber ernstzunehmende Nebenwirkungen:

  • Anzeichen einer allergischen Reaktion wie Hautausschlag, Atemprobleme, pfeifende Atemgeräusche oder geschwollene Augenlider. Suchen Sie in diesem Fall umgehend einen Arzt auf.

Für eine vollständige Liste der möglichen Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage.

Häufige Fragen

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Wichtiger Hinweis

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder zur Eignung dieses Medikaments wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.

Pflichthinweis

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.