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AscoTop Nasal
Migräne

AscoTop Nasal

Nasenspray zur akuten Behandlung von Migräne und Cluster-Kopfschmerzen.

Verschreibungspflichtig
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Was ist AscoTop Nasal?

AscoTop® Nasal ist ein verschreibungspflichtiges Nasenspray zur akuten Behandlung von Migräneanfällen (mit und ohne Aura) sowie Cluster-Kopfschmerzen bei Erwachsenen. Im Gegensatz zu Migränetabletten wird der Wirkstoff direkt über die Nasenschleimhaut aufgenommen, was besonders bei begleitender Übelkeit und Erbrechen vorteilhaft ist. Es dient nicht der Vorbeugung von Anfällen, sondern lindert die Beschwerden, sobald sie begonnen haben.

Wirkstoffe & Wirkungsweise

Wirkstoff: Zolmitriptan 5 mg

AscoTop® Nasal enthält den Wirkstoff Zolmitriptan, der zur Gruppe der Triptane gehört.

Wirkmechanismus:

  • Zolmitriptan bewirkt eine Verengung der erweiterten Blutgefäße im Kopf, die während eines Migräneanfalls eine Rolle spielen.
  • Es hilft, typische Migränesymptome wie Kopfschmerzen, Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie Übelkeit und Erbrechen zu lindern.
  • Bei Cluster-Kopfschmerzen kann es auch Symptome wie tränende Augen, rote Augen oder eine verstopfte/laufende Nase mindern.

Für wen ist es geeignet?

AscoTop® Nasal ist geeignet für Erwachsene zur akuten Behandlung von:

  • Migräneanfällen (mit und ohne Aura)
  • Cluster-Kopfschmerzen

Verfügbare Dosierungen

Wirkstoffgehalt:

  • Ein Sprühstoß enthält 5 mg Zolmitriptan.

Empfohlene Dosierung:

  • Bei akuten Kopfschmerzen wird ein Sprühstoß (5 mg Zolmitriptan) in ein Nasenloch empfohlen.
  • Wenn die Symptome nicht ausreichend gelindert werden oder ein erneuter Anfall auftritt, kann eine zweite Dosis verabreicht werden.
  • Zwischen zwei Dosen muss ein Zeitraum von mindestens zwei Stunden liegen.
  • Die maximale Tagesdosis beträgt 10 mg Zolmitriptan (zwei Sprühstöße) innerhalb von 24 Stunden.

Einnahmehinweise

Anwendung des Nasensprays:

  • Putzen Sie vor der Anwendung gründlich die Nase.
  • Nehmen Sie den Schutzdeckel ab.
  • Führen Sie die Spitze des Sprays in ein freies Nasenloch ein. Halten Sie die Flasche zwischen Daumen und zwei Fingern.
  • Halten Sie das andere Nasenloch zu.
  • Legen Sie den Kopf leicht in den Nacken und schließen Sie den Mund.
  • Drücken Sie den Stempel fest nach unten, bis ein Klick-Geräusch ertönt und der Wirkstoff austritt.
  • Ziehen Sie die Spitze aus der Nase und halten Sie den Kopf noch einen Moment nach hinten geneigt. Ziehen Sie die Nase hoch.
  • Atmen Sie danach etwa zehn Sekunden lang gleichmäßig durch den Mund.
  • Jede Sprühflasche ist für den Einmalgebrauch konzipiert und enthält eine Einzeldosis von 5 mg Zolmitriptan.

Zeitpunkt der Anwendung:

  • Für eine optimale Wirkung sollte der erste Sprühstoß möglichst früh nach dem Auftreten der ersten Symptome erfolgen.

Gegenanzeigen

Darf nicht angewendet werden bei:

  • Allergie gegen Zolmitriptan oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • Gleichzeitiger Einnahme von MAO-A- oder MAO-B-Hemmern.
  • Gleichzeitiger Einnahme von anderen Triptanen (z.B. Imigran) oder Ergotamin-haltigen Medikamenten (z.B. Methysergid, Dihydroergotamin).
  • Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Anwendung von SSRIs (selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern), Antidepressiva, Cimetidin, Johanniskraut-Präparaten oder Chinolon-Antibiotika (z.B. Ciprofloxacin). Eine Absprache mit dem Arzt ist hier zwingend erforderlich.
  • Bei Kurzatmigkeit oder Brustschmerzen sollte sofort ein Arzt konsultiert werden.

Mögliche Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 100 Behandelten):

  • Berührungsempfindlichkeit der Haut, Kribbeln (Parästhesien), Missempfindungen der Haut
  • Schwindel, Schläfrigkeit
  • Hitzegefühl
  • Unregelmäßiger Herzschlag
  • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen (Myalgien), Muskelschwäche (Myasthenie)
  • Mundtrockenheit, Schwächegefühl
  • Schluckstörungen
  • Spannungs-, Schwere- oder Druckgefühl sowie Schmerzen im Rachen, Nacken, den Armen und Beinen oder der Brust

Gelegentliche Nebenwirkungen (weniger als 1 von 100 Behandelten):

  • Leichte Erhöhung des Blutdrucks (Hypertonie)
  • Beschleunigter Herzschlag (Tachykardie)
  • Häufiges Wasserlassen (Polyurie)

Seltene Nebenwirkungen (weniger als 1 von 1000 Behandelten):

  • Schwellungen im Bereich des Gesichts, Mundes, der Lippen, Zunge und des Rachens
  • Nesselsucht mit Blasenbildung
  • Brustschmerzen, die auf Herzinfarkt, Verengung der Herzkranzgefäße oder Angina pectoris hindeuten können (sofort Arzt konsultieren!)

Häufige Fragen

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Wichtiger Hinweis

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder zur Eignung dieses Medikaments wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.

Pflichthinweis

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.