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Novaminsulfon Lichtenstein
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Novaminsulfon Lichtenstein

Novalgin® - Metamizol

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Qu'est-ce que Novaminsulfon Lichtenstein ?

Novaminsulfon Lichtenstein ist ein Metamizol-Generikum des Herstellers Winthrop/Lichtenstein. "Novaminsulfon" ist die ältere deutsche Bezeichnung für Metamizol-Natrium. Das Präparat ist pharmakologisch identisch mit Novalgin® und wird bei starken Schmerzen, Tumorschmerzen, Koliken und hohem Fieber eingesetzt. Die generische Variante ist deutlich günstiger als das Originalpräparat.

Principes actifs et mode d'action

Principe actif : Metamizol-Natrium

\nDer Wirkmechanismus von Metamizol ist nicht vollständig geklärt:\n\nVermutete Mechanismen:\n- Hemmung der Cyclooxygenase (COX) im zentralen Nervensystem\n- Aktivierung des absteigenden schmerzhemmenden Systems\n- Hemmung der Prostaglandin-E2-Synthese\n- Direkte spasmolytische Wirkung auf glatte Muskulatur\n\nWirkprofil:\n- Stark analgetisch: Stärker als Paracetamol und NSAR\n- Stark antipyretisch: Sehr wirksam bei hohem Fieber\n- Spasmolytisch: Löst Krämpfe der glatten Muskulatur (Koliken)\n- Nicht entzündungshemmend: Keine klinisch relevante antiphlogistische Wirkung\n\nPharmakokinetik:\n- Wirkungseintritt: 30–60 Minuten (oral)\n- Wirkdauer: 4–6 Stunden\n

À qui s'adresse-t-il ?

\nMetamizol ist geeignet für:\n\n- Starke Schmerzen, wenn andere Mittel nicht ausreichen\n- Kolikschmerzen (Galle, Niere, Darm)\n- Postoperative Schmerzen\n- Tumorschmerzen\n- Hohes Fieber, das auf andere Maßnahmen nicht anspricht\n\nVorteile:\n- Stärkere Wirkung als Paracetamol und NSAR\n- Keine GI-Toxizität (kein Magengeschwür-Risiko)\n- Keine Beeinträchtigung der Nierenfunktion\n- Keine Atemdepression (anders als Opioide)\n- Krampflösende Wirkung bei Koliken\n\nNicht geeignet:\n- Bei Knochenmarkserkrankungen\n- Bei genetisch bedingtem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel\n- Bei akuter hepatischer Porphyrie\n- In der Schwangerschaft (1. und 3. Trimenon)\n

Dosages disponibles

\nTropfen (Novalgin® Tropfen):\n- 500 mg/ml (20 Tropfen = ca. 500 mg)\n\nTabletten:\n- 500 mg\n\nÜbliche Dosierung (Erwachsene):\n- 500–1000 mg als Einzeldosis\n- Bis zu 4-mal täglich\n- Maximale Tagesdosis: 4000 mg (4 g)\n\nTropfen-Dosierung:\n- 20–40 Tropfen als Einzeldosis\n- Entspricht 500–1000 mg\n

Conseils de prise

\nTropfen:\n- In etwas Wasser oder auf einem Stück Zucker einnehmen\n- Exakte Tropfenzahl abzählen\n\nTabletten:\n- Mit ausreichend Wasser einnehmen\n- Unabhängig von Mahlzeiten\n\nWichtige Hinweise:\n- Nicht dauerhaft ohne ärztliche Kontrolle einnehmen\n- Bei Fieber oder Halsschmerzen während der Behandlung sofort Arzt aufsuchen (Agranulozytose!)\n- Regelmäßige Blutbildkontrollen bei Langzeitanwendung\n- Kann den Urin rötlich verfärben (harmlos)\n

Contre-indications

\nMetamizol darf nicht eingenommen werden bei:\n- Überempfindlichkeit gegen Pyrazolone\n- Störungen der Knochenmarksfunktion\n- Genetischem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel\n- Akuter hepatischer Porphyrie\n- Im 1. und 3. Schwangerschaftsdrittel\n- Stillzeit\n\nVorsicht bei:\n- Asthma bronchiale oder chronischer Urtikaria\n- Hypotonie (Blutdruckabfall möglich)\n- Nieren- oder Leberinsuffizienz\n- Gleichzeitiger Einnahme von Ciclosporin\n

Effets secondaires possibles

\nGelegentlich:\n- Hautausschlag, Urtikaria\n- Blutdruckabfall (dosisabhängig)\n\nSelten, aber schwerwiegend:\n- Agranulozytose: Starker Abfall der weißen Blutkörperchen\n - Häufigkeit: ca. 1:1 Million pro Anwendung\n - Symptome: Fieber, Halsschmerzen, Schleimhautgeschwüre\n - Sofort Arzt aufsuchen und Blutbild kontrollieren!\n - Kann tödlich verlaufen\n- Anaphylaktische Reaktionen\n- Schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom)\n\nHinweis:\nDie Agranulozytose ist nicht dosisabhängig und kann auch nach einmaliger Einnahme auftreten. Sie ist der Grund für die restriktive Handhabung in vielen Ländern.\n

Interactions

\nRelevante Wechselwirkungen:\n- Ciclosporin – Spiegel können sinken\n- Methotrexat – erhöhte Toxizität möglich\n- Chlorpromazin – verstärkte Hypothermie\n\nVorteil:\n- Keine relevanten Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien\n- Keine GI-Toxizität in Kombination mit Kortikosteroiden\n- Kein erhöhtes Blutungsrisiko\n\nKombination möglich mit:\n- Paracetamol (additive Wirkung)\n- NSAR (unterschiedliche Wirkmechanismen)\n- Schwachen Opioiden\n

Questions fréquentes

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