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Stella Stada
Verhütung

Stella Stada

Niedrig dosierte Kombinationspille zum Schutz vor ungewollter Schwangerschaft.

Verschreibungspflichtig
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Was ist Stella Stada?

Stella STADA ist eine niedrig dosierte, kombinierte hormonelle Antibabypille (Mikropille) des Herstellers STADAPHARM. Sie wird zur zuverlässigen Verhütung einer Schwangerschaft eingesetzt und enthält zwei weibliche Sexualhormone (ein Gestagen und ein Östrogen).

Wirkstoffe & Wirkungsweise

Wirkstoff: Dienogest 2 mg, Ethinylestradiol 0,03 mg

Stella STADA wirkt durch die Kombination zweier weiblicher Sexualhormone – eines Gestagens (Dienogest) und eines Östrogens (Ethinylestradiol) – auf mehrfache Weise, um eine Schwangerschaft zu verhindern:

Ovulationshemmung:

  • Die Hormone unterdrücken den Eisprung, sodass keine Eizelle zur Befruchtung freigegeben wird.

Veränderung des Gebärmutterhalsschleims:

  • Der Schleim am Gebärmutterhals wird dicker und undurchlässiger für Spermien, wodurch deren Aufstieg in die Gebärmutter erschwert wird.

Veränderung der Gebärmutterschleimhaut:

  • Die Gebärmutterschleimhaut wird so verändert, dass sich eine eventuell doch befruchtete Eizelle nicht einnisten kann.

Für wen ist es geeignet?

Stella STADA ist geeignet für Frauen, die:

  • Einen zuverlässigen und sicheren Empfängnisschutz wünschen.
  • Eine niedrig dosierte kombinierte Antibabypille bevorzugen.
  • Generell bis zum 35. Lebensjahr sind (nach ärztlicher Abwägung auch darüber hinaus).

Verfügbare Dosierungen

Wirkstoffgehalt pro Filmtablette:

  • Dienogest: 2 mg
  • Ethinylestradiol: 0,03 mg

Packungsgröße:

  • Eine Blisterpackung enthält 21 Filmtabletten für einen monatlichen Einnahmezyklus. Stella STADA ist ein Einphasenpräparat, d.h. jede Tablette enthält die gleiche Wirkstoffmenge.

Einnahmehinweise

Beginn der Einnahme:

  • Idealerweise am ersten Tag der Monatsblutung.

Reguläre Einnahme:

  • Nehmen Sie 21 Tage lang täglich eine Tablette, möglichst zur gleichen Uhrzeit, mit etwas Wasser ein.
  • Nach 21 Tagen folgt eine 7-tägige Einnahmepause. In dieser Pause tritt üblicherweise eine Entzugsblutung auf.
  • Beginnen Sie nach der 7-tägigen Pause mit einer neuen Blisterpackung, auch wenn die Blutung noch anhält.

Vergessene Einnahme:

  • Weniger als 12 Stunden Verspätung: Nehmen Sie die vergessene Tablette sofort ein und setzen Sie die Einnahme wie gewohnt fort. Der Empfängnisschutz bleibt erhalten.
  • Mehr als 12 Stunden Verspätung: Der Empfängnisschutz kann eingeschränkt sein. Für das Vorgehen bei vergessener Einnahme gelten die folgenden zwei Grundregeln: Die Einnahme der Tabletten darf niemals länger als 7 Tage unterbrochen werden. Eine regelmäßige Einnahme der Tabletten über mindestens 7 Tage ist erforderlich, um wirkungsvoll die Hypothalamus-Hypophysen-Ovar-Achse zu unterdrücken. Beachten Sie die Anweisungen in der Packungsbeilage oder konsultieren Sie Ihren Arzt.

Gegenanzeigen

Darf nicht eingenommen werden bei:

  • Überempfindlichkeit gegen Dienogest, Ethinylestradiol oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • Bestehenden oder früheren Blutgerinnseln (Thrombosen) in den Venen (z.B. Bein, Lunge) oder Arterien (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall).
  • Erhöhtem Risiko für Blutgerinnsel (z.B. bei längerer Bettlägerigkeit).
  • Bestehender oder vermuteter Schwangerschaft.
  • Stillzeit.
  • Ungeklärten vaginalen Blutungen.
  • Schwerem Bluthochdruck (ab 160/100 mmHg).
  • Schweren Lebererkrankungen oder Lebertumoren.
  • Bestimmten Formen von Migräne mit Aura.
  • Bestehenden oder früheren Krebserkrankungen, die durch Sexualhormone beeinflusst werden (z.B. Brustkrebs).

Mögliche Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch Stella STADA Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Häufige Nebenwirkungen (können 1 bis 10 von 100 Anwenderinnen betreffen):

  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Stimmungsschwankungen
  • Übelkeit

Gelegentliche Nebenwirkungen (können 1 bis 10 von 1.000 Anwenderinnen betreffen):

  • Harnwegsinfektionen
  • Hitzewallungen
  • Zwischenblutungen
  • Schwankungen des Appetits
  • Gewichtszunahme

Seltene, aber ernste Nebenwirkungen:

  • Alle Frauen, die kombinierte hormonelle Kontrazeptiva anwenden, haben ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie [VTE]) oder Arterien (arterielle Thromboembolie [ATE]).
  • Weitere seltene Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage.

Häufige Fragen

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Wichtiger Hinweis

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder zur Eignung dieses Medikaments wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.

Pflichthinweis

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.