Was ist Monostep?
Monostep ist eine kombinierte hormonelle Antibabypille (Kontrazeptivum), die zur zuverlässigen Verhütung einer Schwangerschaft eingesetzt wird. Es handelt sich um ein Einphasenpräparat, was bedeutet, dass alle Filmtabletten die gleiche Dosis der beiden weiblichen Geschlechtshormone Levonorgestrel (ein Gestagen) und Ethinylestradiol (ein Östrogen) enthalten. Aufgrund der geringen Hormonmenge wird Monostep als Mikropille bezeichnet.
Wirkstoffe & Wirkungsweise
Wirkstoff: Levonorgestrel 125 Mikrogramm, Ethinylestradiol 30 Mikrogramm
Monostep verhindert eine Schwangerschaft durch das Zusammenwirken der enthaltenen Hormone Levonorgestrel und Ethinylestradiol. Die Hauptmechanismen sind:
Ovulationshemmung: Die Hormone unterdrücken den Eisprung, sodass keine Eizelle zur Befruchtung freigegeben wird.
Veränderung des Gebärmutterhalsschleims: Der Schleim am Gebärmutterhals wird dicker und undurchlässiger für Spermien, was deren Aufstieg in die Gebärmutter erschwert.
Veränderung der Gebärmutterschleimhaut: Die Gebärmutterschleimhaut wird so verändert, dass sich eine eventuell doch befruchtete Eizelle nicht einnisten kann.
Für wen ist es geeignet?
Monostep ist grundsätzlich geeignet für Frauen, die:
- Einen zuverlässigen hormonellen Empfängnisschutz wünschen.
- Eine Mikropille mit einer konstanten Hormondosierung bevorzugen.
Es ist wichtig, vor der Einnahme eine ärztliche Beratung in Anspruch zu nehmen, um individuelle Risiken und Kontraindikationen auszuschließen.
Verfügbare Dosierungen
Wirkstoffgehalt pro Filmtablette:
- Levonorgestrel: 125 Mikrogramm
- Ethinylestradiol: 30 Mikrogramm
Jede Blisterpackung enthält 21 ockerfarbene, runde Filmtabletten mit identischer Wirkstoffzusammensetzung.
Einnahmehinweise
Beginn der Einnahme: Wenn Sie im letzten Zyklus keine hormonelle Verhütung angewendet haben, beginnen Sie mit der Einnahme von Monostep am ersten Tag Ihrer Monatsblutung. Nehmen Sie die Tablette, die dem aktuellen Wochentag entspricht.
Regelmäßige Einnahme: Nehmen Sie 21 Tage lang täglich eine Tablette zur gleichen Zeit ein, unabhängig von den Mahlzeiten. Folgen Sie dabei der Pfeilrichtung auf dem Blisterstreifen.
Einnahmepause: Nach 21 Tagen folgt eine siebentägige Einnahmepause. In dieser Zeit setzt normalerweise eine Abbruchblutung ein, die oft schwächer ist als eine normale Monatsblutung.
Neuer Zyklus: Am achten Tag nach der letzten Tablette beginnen Sie mit einem neuen Blisterstreifen, auch wenn die Blutung noch anhält. Der Starttag der Einnahme ist somit immer derselbe Wochentag.
Vergessene Einnahme:
- Weniger als 12 Stunden vergessen: Nehmen Sie die vergessene Tablette sofort ein und die nächste zur gewohnten Zeit. Der Empfängnisschutz bleibt erhalten.
- Mehr als 12 Stunden vergessen: Der Empfängnisschutz kann beeinträchtigt sein. Konsultieren Sie die Packungsbeilage oder Ihren Arzt für genaue Anweisungen und erwägen Sie zusätzliche Verhütungsmethoden (z.B. Kondome).
Gegenanzeigen
Monostep darf nicht eingenommen werden bei:
- Allergie gegen Levonorgestrel, Ethinylestradiol oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Bestehenden oder früheren Blutgerinnseln (Thrombosen) in den Beinen, der Lunge oder anderen Organen.
- Störungen der Blutgerinnung (z.B. Protein-C-Mangel, Faktor-V-Leiden).
- Anstehenden Operationen oder längerer Bettlägerigkeit.
- Schwangerschaft oder Stillzeit.
- Schwerer Diabetes mit Gefäßschäden.
- Sehr hohem Blutdruck.
- Bestimmten Formen von Migräne mit Aura (auch in der Vergangenheit).
- Bestehenden oder früheren Lebererkrankungen, solange sich die Leberwerte nicht normalisiert haben.
- Bestehenden oder früheren Tumoren der Leber.
- Bestehendem oder vermutetem Brust- oder Gebärmutterkrebs, der durch Geschlechtshormone beeinflusst wird.
- Unerklärten vaginalen Blutungen.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch Monostep Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Anwenderinnen betreffen):
- Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen
- Kopfschmerzen
- Übelkeit, Bauchschmerzen
- Brustschmerzen, Empfindlichkeit der Brust
- Gewichtszunahme
Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Anwenderinnen betreffen):
- Abnahme des Geschlechtstriebs
- Migräne
- Erbrechen, Durchfall
- Hautausschlag, Nesselsucht (Juckreiz)
- Anschwellen der Brüste
- Wassereinlagerungen
Eine vollständige Liste der Nebenwirkungen finden Sie in der Packungsbeilage. Bei Auftreten schwerwiegender oder anhaltender Nebenwirkungen sollten Sie umgehend einen Arzt konsultieren.
Häufige Fragen
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Wichtiger Hinweis
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder zur Eignung dieses Medikaments wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.
Pflichthinweis
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.





