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Ovestin® Zäpfchen
Wechseljahre & Hormonersatz

Ovestin® Zäpfchen

Lokale Östrogentherapie für den Intimbereich – als Creme oder Zäpfchen.

Verschreibungspflichtig
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Was ist Ovestin® Zäpfchen?

Ovestin enthält Estriol, ein schwaches natürliches Östrogen, das lokal im Vaginalbereich angewendet wird. Es wird zur Behandlung von Beschwerden durch Östrogenmangel im Intimbereich eingesetzt – häufig nach den Wechseljahren.

Ovestin ist als Vaginalcreme und als Vaginalzäpfchen (Ovula) erhältlich. Da Estriol nur lokal wirkt und kaum in den Blutkreislauf gelangt, hat es deutlich weniger systemische Nebenwirkungen als orale Hormonersatztherapien.

Wirkstoffe & Wirkungsweise

Wirkstoff: Estriol

Estriol:

  • Ist eines der drei natürlichen Östrogene (neben Estradiol und Estron)
  • Wirkt schwächer und kürzer als Estradiol
  • Wird vom Vaginalgewebe aufgenommen und wirkt lokal

Effekte:

  • Verbesserung der Schleimhautdurchblutung
  • Normalisierung des vaginalen pH-Werts
  • Aufbau der Vaginalschleimhaut
  • Verbesserung der Elastizität

Für wen ist es geeignet?

Ovestin ist geeignet bei:

  • Scheidentrockenheit nach den Wechseljahren
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr durch Östrogenmangel
  • Wiederkehrenden Harnwegsinfekten durch atrophische Schleimhaut
  • Juckreiz und Brennen im Intimbereich
  • Vor/nach gynäkologischen Eingriffen

Auch für Frauen mit Kontraindikationen gegen systemische HRT oft möglich.

Verfügbare Dosierungen

Ovestin Creme:

  • 1 mg Estriol pro Gramm Creme
  • Mit Applikator dosierbar

Ovestin Ovula:

  • 0,5 mg Estriol pro Zäpfchen

Dosierung:

  • Initial: 1x täglich für 2-3 Wochen
  • Erhaltung: 2x wöchentlich

Einnahmehinweise

Creme:

  • Mit dem Applikator in die Vagina einführen
  • Abends vor dem Schlafengehen
  • Applikator nach Gebrauch reinigen

Zäpfchen:

  • Tief in die Vagina einführen
  • Abends anwenden
  • Slipeinlage empfohlen

Gegenanzeigen

Absolute Kontraindikationen:

  • Bekannter oder vermuteter Brustkrebs
  • Östrogenabhängige Tumoren
  • Ungeklärte Vaginalblutungen
  • Akute Thromboembolie
  • Schwere Lebererkrankung

Relative Kontraindikationen:

  • Frühere Thrombose
  • Endometriose
  • Myome

Mögliche Nebenwirkungen

Lokal (häufig anfangs):

  • Leichtes Brennen bei Anwendung
  • Verstärkter Ausfluss
  • Juckreiz

Selten:

  • Brustspannen
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen

Systemische Nebenwirkungen sind bei lokaler Anwendung sehr selten.

Häufige Fragen

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Wichtiger Hinweis

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder zur Eignung dieses Medikaments wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.

Pflichthinweis

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.